VfL Bochum Frauen   
 
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Regionalliga West 2017/2018 - Sonntag, 4. März 2018, 15:00 Uhr
VfL Bochum Frauen - SF Uevekoven (2:0) 7:0

Spielort: 
Nebenplatz am Ruhrstadion (KR), Bochum

Zuschauer: 60
VfL: Plehn - Meißner (54.Fleischer), Pape, Lümmer - Kalamanda - C.Buczkowski, Wilhelm, Bröckl, Olgemann (80.Senking) - L.Buczkowski, Kirsten

SFU: Moll - Maliqi, Berger (70.Franken), Kolb, Pillath - Hünnekens, Thamm (54.Mayungululu), Loose, J.von den Driesch, Behr - E.von den Driesch
Tore:
1:0 L.Buczkowski (36.),
2:0 Pape (42.),
3:0 L.Buczkowski (48.),
4:0 Wilhelm (51.),
5:0 Olgemann (63.),
6:0 L.Buczkowski (66.),
7:0 Wilhelm (80.)
Schiedsrichter: wird nachgereicht


Nachdem an diesem Wochenende mal wieder alle Spiele abgesagt wurden, die ich für einen Besuch auf dem Zettel hatte, ging es also nur mal kurz um die Ecke zu den Frauen des VfL Bochum, die an diesem Sonntag bei Sonnenschein und +11°C die Sportfreundinnen Uevekoven am 17. Spieltag der drittklassigen Regionalliga West auf dem Kunstrasenplatz am Ruhrstadion empfingen.

Nach doch sehr mäßigem Saisonstart scheinen sich die Frauen des VfL Bochum in dieser Spielzeit jetzt doch noch gefangen zu haben. Lange Zeit sah es nach Abstiegskampf aus, aber mittlerweile hat man sich im Tabellenmittelfeld etabliert. Zwar war man am Wochenende zuvor bei Fortuna Köln mit 0:2 unterlegen, aber das letzte Heimspiel gegen die in der Tabelle sogar vor den VfL-Frauen platzierte Germania Hauenhorst hatte man schon sehr deutlich mit 7:1 gewonnen. Dazu kommt das blitzsaubere, souveräne 7:0 vom heutigen Sonntag gegen die Sportfreunde Uevekoven. Dadurch dürfte man sich jetzt wohl aller Abstiegssorgen entledigt haben. Richtig komfortabel ist der Vorsprung auf die Abstiegsränge zwar immer noch nicht, aber bei der Überlegenheit der VfL-Frauen in den Duellen mit den Abstiegskandidaten müsste schon sehr viel passieren, dass es da noch einmal eng wird.

Die VfL-Frauen zeigten an diesem Nachmittag eine starke, konzentrierte Leistung über volle 90 Minuten. Das einzige, was man ihnen vielleicht vorwerfen könnte, wäre die Chancenverwertung, aber das wäre bei einem 7:0-Kantersieg vielleicht etwas übertrieben. Die Gastgeberinnen spielten hinten mit einer Dreier-Abwehrkette und machten viel Dampf über die Außen, was die Gäste aus dem Rheinland sichtlich überforderte.

Die Frauen der Sportfreunde Uevekoven müssen dagegen wahrscheinlich wirklich noch bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern. In der vergangenen Saison war das Team aus dem Stadtteil von Wegberg (bei Mönchengladbach) noch das Überraschungsteam der Liga und hatte als Aufsteiger den überraschenden fünften Tabellenplatz belegt, und lag damit sogar einen Rang vor den VfL-Frauen. 2016 hatte Uevekoven als Meister der viertklassigen Mittelrheinliga erstmals den Aufstieg in die Regionalliga geschafft. Derzeit sieht es so aus, als sollte das Abenteuer Regionalliga nach zwei Jahren schon wieder enden. Nach gut Zweidrittel der Saison liegt man derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz, hat allerdings auf der anderen Seite auch nur zwei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, also den ersten Nichtabstiegsplatz.