GSV Moers Frauen
 
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VfL Bochum Frauen
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VfL Bochum bei Westline
Regionalliga West 2017/2018 - Sonntag, 11. März 2018, 13:00 Uhr

GSV Moers - VfL Bochum (0:1) 1:2

Spielort: BZA Filder Benden, Hauptplatz, Moers
Zuschauer: 50
GSV: Mölders - Michalak, Krohnen, Hölscher, Leuchtenberger - Ghrayeb (46.Honold), Schmidtke (46.Yaprak), Rasch , Kalkan - Meiser (80.Dedic), Roth
VfL: Plehn - Bröckl, Pape, Beyer, Maiwald - C.Buczkowski, Kalamanda, Wilhelm, Fleischer (78.Agyeman) - Kirsten, L.Buczkowski (90.+3 Haggart)

Tore:
0:1 Kirsten (14.),
1:1 Roth (60.),
1:2 Wilhelm (69., Vorarbeit Bapoh)
Schiedsrichter: Marcel Mengelberg (Goch)

 

Von Duisburg ging es kurz in 15 Minuten hinüber nach Moers, wo die Frauen des VfL Bochum am 18. Spieltag der drittklassigen Regionalliga West beim GSV Moers antreten mussten.

Der "Grafschafter Spielverein Moers" entstand 1910 aus dem Zusammenschluss des "Homberger Spielvereins" mit dem "Moerser Spielverein" und verließ 2012 seine eigentliche Heimat, die "Grafschafter Kampfbahn" aus dem Jahr 1950, für die neue Anlage in den Filder Benden, die nicht nur direkt an der Autobahn A40, sondern auch direkt neben der Festivalhalle und Eissporthalle liegt und deswegen schon mal über mehr als ausreichend Parkplätze verfügt. Deswegen stellte meine späte Ankunft trotz vieler gleichzeitig stattfindender Spiele auch überhaupt kein Problem dar. Im Gegenteil, denn wenige Sekunden nach meiner Ankunft fiel auch ein Tor für die VfL-Frauen, und nach der Durchsage, dass es sich um das 0:1 handelte, war klar, dass ich überhaupt nichts verpasst hatte.

Die neue Heimat des GSV Moers, die Bezirkssportanlange "Filder Benden", wirkt fast wie ein Sportpark nach niederländischem Vorbild. Insgesamt besteht er aus drei Kunstrasenplätzen, einem Hockeyfeld (für den Moerser TV) und einem großen, sehr modern wirkenden Vereinsheim am Eingang. Das erste Frauenteam des GSV Moers durfte an diesem Nachmittag auf dem wohl wegen seiner Leichtathletikbahn riesig wirkenden Hauptplatz auf Kunstrasen spielen, der aber außer ein paar Stehstufen auf einer Längsseite leider nicht viel Ausbau zu bieten hat. Immerhin gibt es auf der anderen Längsseite einen hohen natürlichen Graswall, von derem höchsten Punkt man sogar alle drei Fußballplätze gleichzeitig im Auge hat. Ich stellte mir direkt die Frage, ob man hier stehend als Groundhopper alle drei zeitgleich stattfindenden Spiele zählen könnte.

Natürlich aber interessierten mich die anderen Duelle nicht wirklich, denn ich war ja hier, um das Spiel der VfL-Frauen anzuschauen. Und das hatte sich gelohnt, denn die Gäste aus dem Ruhrgebiet waren schon in der ersten Hälfte die klar bessere Mannschaft und lagen zum Pausentee völlig verdient mit 1:0 in Führung. Das einzige, was man kritisch anmerken könnte, ist die Tatsache, dass die Angriffe zu selten vernünftig ausgespielt wurden und man es so verpasste, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. In Hälfte zwei kamen die Gastgeber aber langsam immer besser ins Spiel und zu einigen guten Torchancen, und so war das 1:1 in der 60. Minute dann mittlerweile auch verdient. In den folgenden Minuten sah es danach so aus, als sollte das Spiel jetzt komplett zu Gunsten der Gastgeberinnen kippen, aber glücklicherweise fingen sich die VfL-Frauen relativ schnell wieder und gingen durch Mara Wilhelm sogar erneut in Führung. Jetzt spielten sie wieder ähnlich überlegen wie im ersten Durchgang. Anschließend wurde das 2:1 souverän über die Zeit gebracht.

Damit haben die VfL-Frauen jetzt auf Rang acht satte zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und können wohl eher nach oben als nach unten schauen. Denn zu Fortuna Köln auf Platz vier sind es gerade einmal zwei Punkte Rückstand.

Direkt nach Abpfiff ging es weiter in den Moerser Stadtteil Scherpenberg.