SpVgg Sterkrade-Nord 1920/25
 
5
:
0
SV Hönnepel-Niedermörmter
  SpVgg Sterkrade-Nord Offiziell
:
  SV HöNie Offiziell
Landesliga Niederrhein 2017/2018 - Sonntag, 5. November 2017, 15:00 Uhr
SpVgg Sterkrade-Nord - SV HöNie (1:0) 5:0

Spielort: Nordler-Park, Oberhausen
Zuschauer: 100
STN: Ergin - Roth (88.Ufer), Charlier, Tempes, M.Müller - Walenciak, Vogel (46.S.Müller), Jagalski (62.Mattern), Ali Khan - Konarski, Cuhaci
SVH: Hauffe - Weiß, Hermsen, Boldt, Schütze - Mayr (74.Kilic), Kratzer (46.Chciuk), Plum, Schneider - Kimbadikila (55.Yildirim), Simsek
Tore:
1:0 Charlier (23.),
2:0 Jagalski (47.),
3:0 Ali Khan (51.),
4:0 Cuhaci (57.),
5:0 Plum (88., Eigentor)
Schiedsrichter: Jennifer Groß Weege (Bocholt)

An diesem sehr herbstlichen Sonntag Nachmittag ging es kurz hinüber nach Oberhausen, wo im "Nordler-Park" die SpVgg Sterkrade-Nord in der sechstklassigen Landesliga Niederrhein am 14. Spieltag 17/18 die Spielvereinigung Hönnepel-Niedermörmter empfing. Die Gäste aus Kalkar, die ich im Oktober vergangenen Jahres auf ihrem bebenden Acker besucht hatte, waren in der vergangenen Saison als Vorletzter sang- und klanglos aus der Oberliga Niederrhein abgestiegen. Die Gastgeber aus dem Oberhausener Stadtbezirk mit fast 82.000 Einwohnern spielen dagegen seit mittlerweile vier Jahren eine gute Rolle in der Landesliga (13/14: 8., 14/15: 4., 15/16: 5. und 16/17: 8.), nachdem man 2013 als Meister seiner Bezirksliga-Staffel aufgestiegen war.

Die "Sportvereinigung Sterkrade-Nord 1920/25" war 1962 durch eine Fusion des SV 1920 Sterkrade-Nord mit DJK Frisch-Auf Sterkrade-Nord entstanden. In den 1960er Jahren feierte der Klub auch seine sportlich größten Erfolge, als man einige Jahre in der damals drittklassigen Verbandsliga Niederrhein spielte. Die Heimat der Sportvereinigung, der "Nordler-Park" besteht zwar nur einem einzigen Kunstrasenplatz (und einem kleinen Trainingsplatz direkt daneben), kann sich aber für diese Spielklasse durchaus sehen lassen. Auf der einen Längsseite gibt es neben dem Vereinsheim und einer kleinen Terrasse davor noch eine kleine überdachte Tribüne und auf der gegenüberliegenden Seite auf ein paar Stufen unüberdachter Sitzschalen. Im Vereinsheim der "Nordler" gab es leckeren selbstgebackenen Kuchen zum annehmbaren Preis.

Auf dem Rasen war es an diesem Sonntag Nachmittag eine ganz klare Angelegenheit für die Gastgeber aus Oberhausen. Zur Halbzeit hatte Sterkrade-Nord zwar nur mit 1:0 geführt, aber das war für die Gäste eher schmeichelhaft und kurz nach der Pause sorgten die Gastgeber dann innerhalb von zehn Minuten für die Entscheidung in diesem Duell, und führten jetzt auch standesgemäß und hochverdient mit 4:0. Erst in der Schlussphase, als die "Nordler" ein bis zwei Gänge zurückschalteten, kam die SV HöNie etwas besser ins Spiel und auch zu ein paar guten Torchancen. Dass ein Eigentor kurz vor dem Abpfiff für eine noch höhere Niederlage sorgte, passte für die Gäste zu diesem für sie gebrauchten Tag. Die SV Hönnepel-Niedermörmter, die einige Jahre in der Oberliga als Dorfklub auch überregional für Furore sorgte, droht jetzt also auch bis in die Bezirksliga durchgereicht zu werden. Nach derzeit 14 Spieltagen steht man nämlich aktuell schon wieder auf einem Abstiegsplatz, mit nur zwei Saisonsiegen.

 

 

 

Einen Rekord stellte die Sportvereinigung Sterkrade-Nord dann aber doch noch auf: Nämlich die mit Abstand größte Eintrittskarte meiner Ticketsammlung. Für 6,- Euro (bzw. 3,- Euro ermäßigt) gibt es einen Riesenlappen plus ein kostenloses Spieltagsheft in DIN A5.