VfL Bochum 1848   
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Testspiel 2016/2017 - Freitag, 29. Juli 2016, 20:00 Uhr
VfL Bochum - Hamburger SV (1:0) 1:0

Spielort:
Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer: 13.240
VfL: Riemann – Celozzi, Hoogland (60.Wydra), Bastians, Perthel – Losilla, Stiepermann (70.Canouse), Eisfeld – Weilandt, Mlapa (60.Wurtz), Stöger (76.Saglam)

HSV: Adler (46.Mathenia) – Ostrzolek (46.Diekmeier), Cléber, Spahic (22.Djourou), Sakai – Ekdal (46.Jung), Hunt (46.Waldschmidt), Kostic (46.Bahoui), Gregoritsch (46.Porath) – Müller (46.Halilovic), Schipplock (32.Lasogga/60.Wood)
Tore:
1:0 Mlapa (3., Vorarbeit Losilla)
Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)

Das letzte Testspiel vor dem Saisonstart 2016/2017 konnte der VfL Bochum bei seiner offiziellen Saisoneröffnung "anne Castroper" als Zweitligist gegen den Erstligisten Hamburger SV gewinnen, und sorgte damit für ein versöhnliches Ende der Vorbereitungszeit nach eher durchwachsenen Leistungen und Ergebnissen. Peniel Mlapa machte bereits in der dritten Minute das Führungstor und damit das Tor des Tages, und dazu wieder ein bisschen mehr Hoffnung, dass er vielleicht den letztjährigen Zweitliga-Torschützenkönig Simon Terodde ersetzen kann. Zumindest dürfte er damit beim ersten Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin auf der Mittelstürmer-Position gesetzt sein. Es ist stark zu erwarten, dass die heutige Anfangsformation auch beim ersten Saisonspiel in acht Tagen starten wird. Das heißt mit Tim Hoogland in der Innenverteidigung neben Felix Bastians, Marco Stiepermann im zentralen Mittelfeld zusammen mit Losilla und Eisfeld, sowie Tom Weilandt und Kevin Stöger auf den beiden offensiven Außenpositionen, und eben Mlapa, der von den Sturmkandidaten in der Vorbereitung noch am meisten überzeugte, in der Sturmmitte. Also mit voraussichtlich drei Neuzugängen in der Startelf.

Insgesamt gab es sicherlich schon bessere Saisonvorbereitungen beim VfL Bochum als diese, für den Sommer/Herbst 2016/17. Aber dafür gibt es sicherlich auch Gründe, denn gleich neun Neuzugänge mussten neu in das Team eingebunden werden und sich auch erst an den anspruchsvollen, für sie wahrscheinlich völligen neuen Spielstil von Cheftrainer Gertjan Verbeek gewöhnen. Dazu haben den VfL mit Simon Terodde, Onur Bulut, Marco Terrazzino und Janik Haberer auch gleich drei Leistungsträger in der Offensive verlassen, also eigentlich die komplette Offensiv-Stammformation der vergangenen Saison. Eine Prognose für die kommende Saison lassen die diesjährigen Testspiele aber so gut wie gar nicht zu. Zu unterschiedlich waren die Leistungen in den einzelnen Spielen oder sogar in den einzelnen Halbzeiten. Die ersten Spiele gegen die besonders klassentiefen Gegner wurden alle souverän gewonnen. Es folgten zwei ärgerliche 0:1-Niederlagen gegen den englischen Zweitligisten Brentford und den deutschen Viertligisten Eintracht Trier, wo besonders die Offensive wenig überzeugen konnte. Gegen den belgischen Erstligisten Eupen gab es eine starke Leistung des A-Teams in der ersten Halbzeit, aber eine schwache Leistung des B-Teams in Hälfte zwei, sodass die Belgier einen 0:3-Rückstand noch in einen 4:3-Sieg drehen konnten. Es folgten zwei Unentschieden gegen den Zweitligisten Cardiff und den Drittligisten Regensburg, ebenfalls wieder mit einer guten und einer weniger guten Halbzeit. Und schließlich ein gutes Spiel gegen den Hamburger SV, wo besonders die Defensive des VfL voll überzeugen konnte und so gut wie gar keine Torchancen zuließ.