VfL Bochum 1848    
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Concordia Wiemelhausen
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Testspiel 2016/2017 - Samstag, 2. Juli 2016, 17:00 Uhr
VfL Bochum - Concordia Wiemelhausen (2:0) 5:0

Spielort:
Leichtathletikplatz am Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer: 1.000
VfL 1.HZ: Riemann – Celozzi, Wydra, Bastians, Perthel – Losilla, Stiepermann – Weilandt, Eisfeld, Stöger – Mlapa
VfL 2.HZ: Dornebusch – Gyamerah, Wydra, Leitsch, Rieble – Baack, Krafft – Galstyan, Saglam, Pavlidis – Wurtz

CWH 1.HZ: Klüppel - Kerstiens, Falatik, Groß, Leone - R.Löhr, Freitag - Wartala, Pflanz, Kaiser - Kleinschwärzer
CWH 2.HZ: Klüppel (75.Pischetsrieder) - Köhn, Schmidt, Stahmer, Vogel - Orlowski, Kronies - Drzymalla, Pflanz, Vogl - Adinda-Ougba

Tore:
1:0 Bastians (29., Foulelfmeter, Vorarbeit Perthel),
2:0 Mlapa (33., Vorarbeit Eisfeld),
3:0 Saglam (64., Vorarbeit Wurtz),
4:0 Wurtz (70.),
5:0 Wurtz (90.+2)
Schiedsrichter: Claas Steenebrügge (Essen)

Endlich startet die neue Saison wieder, aber zunächst nur mal wieder mit langweiligem Testspiel-Fußball. Das erste Testspiel für die neue Saison 2016/2017  gewann der VfL Bochum souverän aber wenig überzeugend mit 5:0 gegen das in der kommenden Saison in der sechstklassigen Westfalenliga spielende Team von Concordia Wiemelhausen. Aber es war halt auch erst das erste Spiel nach vier Wochen Pause und gerade einmal fünf Tagen Vorbereitung, mit einer relativ neuformierten Mannschaft und mit gleich vier Neuzugängen in der Startelf. Dominik Wydra (kam vom SC Paderborn) begann in der Innenverteidigung neben Kapitän Felix Bastians, Marco Stiepermann (kam von Greuther Fürth) neben Anthony Losilla auf der 6er-Position, und Tom Weilandt (ebenfalls von Greuther Fürth) und Kevin Stöger (ebenfalls vom SC Paderborn) starteten auf den offensiven Außenpositionen. Wydra war es auch, der an diesem Nachmittag als einziger VfLer über 90 Minuten durchspielen durfte, und in der zweiten Hälfte die Kapitänsbinde trug. Ansonsten wechselten beide ihre Teams fast komplett zur Halbzeit. Mit Nico Rieble (von Hoffenheim) und Johannes Wurtz (ebenfalls von Greuther Fürth) standen auch in der zweiten Halbzeit zwei Neuzugänge auf dem Platz. Und mit Leitsch, Baack, Krafft, Galstyan, Saglam und Pavlidis standen in Halbzeit zwei gleich sechs Spieler aus der U19 des VfL auf dem Spielfeld. In einem insgesamt doch sehr langweiligen Spiel war Wurtz vielleicht noch der auffälligste Spieler in den zweiten 45 Minuten. Weiter geht der "Testspiel-Terror" für den VfL Bochum am kommenden Donnerstag mit einem Freundschaftsspiel beim LFC Laer 06.

Traditionell dürfen jedes Jahr die fairste Mannschaft sowie der Pokalsieger aus dem Fußballkreis Bochum in der folgenden Saison ein Freundschaftsspiel gegen den VfL Bochum bestreiten. Weil Concordia Wiemelhausen im Jahre 2015 beides war, bekamen man also gleich zwei Testspiele gegen den Bundesligisten zugesprochen. Da die Profis des VfL Bochum aber nur auf Naturrasen spielen möchten, und Concordia nur über einen Kunstrasenplatz als Hauptplatz verfügt, war vorher schon klar, dass sie bei beiden Spielen jeweils auswärts antreten müssen. Das erste Duell wurde im September vergangenen Jahres auf der Anlage von Blau-Weiß Weitmar ausgetragen, und da hatte der VfL auch nur mit 4:0 gewonnen. Für das zweite Spiel einigte man sich also darauf, auf dem Nebenplatz des Ruhrstadions zu spielen, also trug Concordia quasi ein Heimspiel auf der Anlage des VfL Bochum eben gegen diesen aus. Und fast 1.000 Zuschauer waren gekommen, und sorgten sicherlich für eine nette Einnahme für Concordia Wiemelhausen.

Durch zwei Aufstiege in Folge spielt Concordia Wiemelhausen also in der kommenden Saison 16/17 in der sechstklassigen Westfalenliga.
2015 war ohne einzige Saison-Niederlage als Bezirksliga-Meister der Aufstieg in die siebtklassige Landesliga gelungen. In der ersten Saison in der Landesliga Westfalen wurde man 2016 als Aufsteiger mit auch nur fünf Niederlagen in 30 Saisonspielen (und 19 Saisonsiegen) gleich Vizemeister hinter dem Lüner SV und durfte dadurch an der Aufstiegsrelegation zur Westfalenliga teilnehmen. Dort gelang auf neutralem Boden, in Werdohl, ein eindrucksvoller 4:1-Erfolg gegen einen anderen Vizemeister einer Landesliga-Staffel, den FC Lennestadt und so also der erstmalige Aufstieg in die Westfalenliga. In der gerade begonnenen Saison spielt man dadurch u.a. gegen namhafte Gegner wie Westfalia Herne oder den DSC Wanne-Eickel.

Seit Ende 2013 spielt Concordia Wiemelhausen endlich wieder in der eigenen Anlage an der Glücksburger Straße, direkt am Wiemelhauser Kirchviertel gelegen, nachdem man zwischenzeitlich für einige Wochen an die Wielandstraße in Innenstadtnähe ausgewichen war, weil der Hauptplatz von Asche auf Kunstrasen umgerüstet wurde. Nach wie vor ist das für mich eine der schönsten Anlagen in Bochum, vor allem mit dem wunderschönen Malakowturm der ehemaligen Zeche "Julius Philipp", der inzwischen von der Ruhr-Universität Bochum übernommen wurde, als grandioser Hintergrundkulisse. Nicht nur im Ligaalltag war man erfolgreich in den letzten Jahren. Auch im Westfalenpokal 15/16 war man die Überraschungsmannschaft und besiegte zu Hause die beiden damals noch vier Klassen höher spielenden Regionalligisten SG Wattenscheid 09 und SC Wiedenbrück. Erst der spätere Pokalsieger Sportfreunde Lotte war im Viertelfinale die Endstation für Concordia.

Eng verbunden mit dem Erfolg der letzten beiden Jahre ist der Name Heipertz. Seit dem 1.7.2014 ist Jürgen Heipertz
, der von 1995 bis 2011 Leiter der Jugend- und Amateurabteilung des VfL Bochum war, Cheftrainer bei Concordia Wiemelhausen, und so für beide Aufstiege (mit)verantwortlich. Zum heutigen Spiel war er gar nicht da, weil er noch im Urlaub auf Fuerteventura weilte, aber der Großteil der Verstärkungen für die neue Saison war bei Concordia an diesem Nachmittag schon dabei. Mit Thiemo Höhn (Vorwärts Kornharpen) und Felix Stahmer (SV Herbede) hat man gleich zwei Spieler verpflichtet, die Heipertz noch aus seiner Zeit beim VfL Bochum kennt. Höhn spielte zwei Jahre lang für die U23 des VfL Bochum und Stahmer in der Jugend des VfL. Dazu kommen Iliass Adinda-Ougba, Kevin Pflanz (beide CSV SF Linden), Bashar Alzoughbi (Muala Club Bethlehem), Steffen Köhn (SuS Kaiserau), Dominik Meißner (Eintracht Dortmund U19), Niklas Orlowski (TSG Sprockhövel) und Marco Vogl (Blau-Weiß Weitmar).