SC Union Nettetal 1996
2
:
1
     VSF Amern 1910      
  Union Nettetal Offiziell
:
  VSF Amern Offiziell
Landesliga Niederrhein 2016/2017 - Sonntag, 23. Oktober 2016, 15:00 Uhr
SC Union Nettetal - VSF Amern (1:0) 2:1

Spielort:
Christian-Rötzel-Kampfbahn, Nettetal
Zuschauer: 150
SCU: Kohnen - Schmitz, Bonsen, Stroetges (78.Verlinden), Levels - Özkaya, Kobe (85.Fujihara), Heylen (71.Steiner), Rode - Kus, Keppeler

VSF: Metten - Heythausen, Kleinen, Schumacher, Lambertz - Kawohl, Bischoff, Weis (46.Vollekier) - Wüsten, Jansen (76.Gotzen), Chino (54.Kapell)
Tore:
1:0 Keppeler (38.),
1:1 Kawohl (62.),
2:1 Kus (90.+3, Vorarbeit Steiner)
Schiedsrichter: wird nachgereicht

An diesem im Ruhrgebiet sehr sonnigen Sonntag Nachmittag ging es in etwa einer Stunde an die niederländische Grenze, ins heute leider etwas diesige Nettetal, das im Westen direkt an die Niederlande grenzt und nur unweit von Venlo entfernt liegt. Ebenfalls nur unweit von Nettetal (nämlich weniger als 10 km) entfernt liegt Amern, ein Stadtteil von Schwalmtal, aus dem der heutige Gegner vom "SC Union Nettetal", die "Vereinigten Sportfreunde Amern" kommt. Also eine Art Lokalderby. Am 12. Spieltag der sechstklassigen Landesliga Niederrhein entwickelte sich ein für den neutralen Betrachter interessantes Spiel zweier offensiv eingestellter Teams, die beide derzeit im oberen Tabellenmittelfeld liegen und beide an diesem Nachmittag unbedingt den Sieg wollten. Kurz vor der Pause gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung, in der 62. Minute gelang den Gäste der Ausgleich. Insgesamt wäre dieses Remis sicherlich verdient gewesen, aber in der dritten Minute der Nachspielzeit gelang den Gastgebern noch der vielumjubelte Siegtreffer.

Der SC Union Nettetal ist 1996 aus einer Fusion des Lobbericher SCs mit dem SV Union Breyell entstanden und verfügt mit der Christian-Rötzel-Kampfbahn nicht nur über eine Landesliga-reife, sondern definitiv über eine mindestens Oberliga-reife Anlage. Auf der einen Längsseite gibt es eine überdachte Sitzplatztribüne, und dazu auf der gesamten Seite noch weitere unüberdachte, orangene Sitzschalen. Gegenüber gibt es eine für diese Klasse doch sehr beachtliche überdachte Stehplatzgerade, auf die manch anderer Oberligist neidisch sein dürfte. Auf der einen Hintertorseite gibt es auch noch ein paar Stehplatzstufen mit blau-gelben Wellenbrechern. Dahinter gibt es noch das heimliche Highlight der Anlage: Eine elektronische Anzeigetafel mit drei Sitzplätzen für den Vorstand. Hinter der Haupttribüne befindet sich noch das Vereinsheim, wo man ausgezeichnete Würstchen und sehr leckeren, selbstgemachten Kuchen bekommt. Und weil das noch immer nicht reicht, gibt es direkt neben dem Hauptplatz auch noch einen Naturrasenplatz, der ebenfalls über mehrere Reihen orangene Sitzschalen auf einer Längsseite verfügt.