SG Unterrath 1912/24
2
:
4
  TSV Meerbusch 2015  
  SG Unterrath Offiziell
:
  TSV Meerbusch Offiziell
Niederrheinpokal 2016/2017 - Sonntag, 7. August 2016, 15:00 Uhr
SG Unterrath - TSV Meerbusch (2:2) 2:4

Spielort:
BSA Franz-Rennefeld-Weg, Düsseldorf
Zuschauer: 100
SGU: Schleicher - Sagebiel, Özdemir (78.Bassimtabar), Cakici, Golik - Demir, Olgun (74.Dzeladini), Stojanovski, Enow, Kwame (50.Annachat) - Koru

TSV: Kaltak - Kreis (52.Istrefi), Galster, van den Bergh, Kapuscinski - Wanneck, Purisevic, Günther (35.Knetsch) - Sezen (86.Amoako), Dauser, Geneli
Tore:
0:1 Günther (11., Vorarbeit Wanneck),
1:1 Koru (14.),
1:2 Dauser (21.),
2:2 Koru (28.),
2:3 Galster (52.),
2:4 Sezen (70.)
Schiedsrichter: Christian Szewczyk (Wuppertal)
Bes. Vorkommnisse: Schleicher hält Foulelfmeter von Dauser (49.)

An diesem sommerlich warmen Sonntag Nachmittag ging es kurz hinüber in die Landeshauptstadt nach Düsseldorf. Dort empfing in der ersten Runde des Niederrheinpokals die in der siebtklassigen Bezirksliga Niederrhein spielende SG Unterrath aus dem gleichnamigen Düsseldorfer Stadtteil den TSV Meerbusch, der derzeit zwei Klassen höher in der fünftklassigen Oberliga Niederrhein spielt. Trotz der großzügigen Einladung "Jedes Getränk nur 1 Euro" verloren sich leider nur etwa 100 Zuschauer an der Anlage der SG Unterrath am Franz-Rennefeld-Weg, in unmittelbarer Nähe zum Düsseldorfer Flughafen und zur Autobahn A 52.

Aber die bekamen wenigstens etwas geboten, denn es entwickelte sich ein typischer Pokalfight, in dem der Klassenunterschied in den meisten Phasen dieser Partie nicht zu erkennen war. Zwei Mal gingen die Gäste in der ersten halben Stunde in Führung, und zwei Mal gelang den tapfer kämpfenden Gastgebern postwendend der Ausgleich. So ging es dann mit 2:2 in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit spielten die Gäste dann mit zunehmender Spielzeit ihre Überlegenheit aus. Kurz nach der Pause scheiterte Meerbuschs Mittelstürmer Kevin Dauser gleich zwei Mal nur ganz knapp. Den berechtigten Foulelfmeter in der 49. Minute konnte Unterraths Keeper ebenso glänzend parieren wie den hervorragend geschossenen Freistoß zwei Minuten später. Eine Minute später zappelte der Ball aber verdientermaßen zum 3:2 für die Gäste im Netz. Ein Konter in der 70. Minute brachte dann die endgültige Entscheidung in diesem Duell.

Damit steht der TSV Meerbusch also in der zweiten Runde des Niederrheinpokals. In der vergangenen Saison hatte man nach Siegen gegen ESC Rellinghausen (2:1), FC Büderich (2:1) und DSC 99 Düsseldorf (3:2) immerhin das Viertelfinale erreicht, wo man aber zu Hause mit 2:3 nach Verlängerung dem FC Kray unterlegen war. Dem Sieger des Niederrheinpokals winkt bekanntlich ein Ticket für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals in der folgenden Saison.

Die SG Unterrath hatte sich als Pokalsieger 2016 des Fußballkreises Düsseldorf für diese erste Runde im Niederrheinpokal qualifiiziert. Im Kreispokal-Finale hatte man dabei am 16. Mai 2016 den Rather SV überraschend deutlich mit 5:0 bezwungen. Vorher hatte man 3:1 beim VfL Benrath, 5:2 zu Hause gegen den MSV Hillal, 2:1 beim TSV Eller und im Halbfinale 3:0 bei den Sportfreunden Gerresheim gewonnen. In der siebtklassigen Bezirksliga hatte man dazu in der vergangenen Saison 2015/2016 einen guten fünften Platz belegt (17 Siege, 4 Unentschieden und 11 Niederlagen). 

Die SG Unterrath verfügt über eine meiner Meinung nach sehr schöne und gepflegte Sportanlage, vor allem für die Spielklasse. Zur Anlage gehören neben dem modern ausgestatteten Vereinsheim, einem Anbau mit den Kabinen noch zwei Kunstrasenplätze. Der Hauptplatz, auf dem heute gespielt wurde, verfügt dazu noch über Ausbau auf beiden Längsseiten. Auf beiden Längsseiten gibt es ein paar Stufen mit vielen, orangefarbenen Sitzbänken, und in der Mitte der Hauptseite ist sogar ein Teil der Sitzplätze überdacht.
Vereinsheim
Vereinsheim
Hauptseite
Hauptseite
überdachter Bereich auf der Hauptseite
überdachter Bereich auf der Hauptseite
Gegengerade
Gegengerade
... kurz vor dem 1:2
... kurz vor dem 1:2
gehaltener Elfmeter in der 49. Minute
gehaltener Elfmeter in der 49. Minute