VfL Bochum 1848
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2. Bundesliga(F) 14/15 - Sonntag, 3. Mai 2015, 11:00 Uhr

VfL Bochum - FFV Leipzig (0:2) 0:4

Spielort: Leichtathletikplatz am Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer: 72
VfL: Schlüter - Maiwald, Bock, Kraus, Bröckl (46.Neuhaus) - Heep, Angrinck - Josten, Kalamanda (83.Buczkowski), Gosch (46.Ließem) - Richter
FFV: Weinert – Birne, Janitzki, Pfretzschner, J.Förster – Herrmann, M.Förster (75.Horn), Reichenbach, Strähle (86.Ebersbach), Lübcke – Görner (70.Jakober)
Tore:
0:1 Janitzki (18.),
0:2 Strähle (37.),
0:3 Herrmann (70.),
0:4 Lübcke (87.)
Schiedsrichter: Anja Klimm (Osnabrück)

Vorletztes Heimspiel für die VfL-Frauen in der Saison 14/15, und damit auch das vorerst vorletzte Heimspiel der VfL-Frauen in der 2. Bundesliga, denn bekanntlich wird die erste Mannschaft der VfL-Frauen zur neuen Saison abgemeldet. Also wird die erste Frauen-Mannschaft des VfL in der kommenden Saison nur noch eine Liga tiefer in der drittklassigen Regionalliga West spielen, wo bislang die zweite Mannschaft spielt. Ob die Profi-Herrenmannschaft mit den angeblich eingesparten 50.000 Euro jetzt große Sprünge machen wird, wird die Zukunft zeigen.


An diesem Sonntag Morgen merkte man deutlich, dass bei den VfL-Frauen etwas die Luft raus ist, weil es ja wirklich um nichts mehr geht. Sportlich kann man sich kaum noch verbessern oder verschlechtern, und da der (Zwangs-)Abstieg durch die Abmeldung bereits seit ein paar Wochen feststeht, ist das vielleicht auch ein bisschen verständlich. Dazu musste man heute mit Carina Grendel, Sarah Grünheid, Burcu Özkanca und Kapitänin Laura Hoffmann gleich vier Leistungsträgerinnen ersetzen. Die Gäste brauchten dagegen noch einen Sieg, um endgültig den (sportlichen) Klassenerhalt perfekt zu machen und zeigten sich zuletzt in guter Form mit drei Siegen in vier Spielen sowie einem 6:0-Heimerfolg gegen den Magdeburger FFC am Spieltag zuvor. Bereits zur Halbzeit führten die Gäste verdientermaßen 2:0. In der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber wenigstens bemüht, aber verpassten das Anschlusstor, das diese Partie vielleicht noch einmal spannend gemacht hätte. Stattdessen gelang den Gästen in der 70. Minute per Konter das 3:0, und kurz vor Schluss, als das Spiel endgültig gelaufen war, sogar noch ein viertes Tor.

Der "Frauenfußball-Verein Leipzig" wurde erst am 4. April 2013 gegründet, und ist der Nachfolgeverein der Frauenfußballabteilung des 1. FC Lokomotive Leipzig. Der größte Erfolg unter dem Vorgängennamen war der Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahr 2010. Nach dem letzten Tabellenplatz in der Saison 2011/2012 war das Abenteuer nach nur zwei Jahren allerdings schon wieder beendet. Nach der Saison 2012/2013 trennte sich Lok Leipzig wegen finanzieller Problemen von seiner Frauenfußballabteilung, und der neugegründete FFV Leipzig spielt jetzt in der zweiten Saison in der 2. Bundesliga Nord.