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Testspiel 14/15 - Samstag, 12.Juli 2014, 14:00 Uhr
SV Zweckel - VfL Bochum (0:3) 0:8

Spielort: Vestische Kampfbahn (Stadion Gladbeck), Gladbeck
Zuschauer: 815
SVZ: Grüger - Kaminski, Yesil, Salja, Ucar, Trampe, Schmidt, Sari, Bednarek, Tietz, A. Issa; eingewechselt: Kyas, Kulina, Kosgin, Beselvi, Vrdoljak, Aldirmaz, Orbegezo Changkau

VfL 1.HZ: Luthe – Jungwirth, Klostermann, Fabian, Perthel – Losilla, Zahirovic – Stock, Gündüz, Terodde, Kulikas
VfL 2.HZ: Luthe – Bulut, Jungwirth, Butscher, Holthaus – Latza, Tasaka, Gulden – Gregoritsch, Sestak, Terrazzino

Tore:
0:1 Kulikas (33.), 0:2 Terodde (41.), 0:3 Jungwirth (45.), 0:4 Sestak (48.), 0:5 Latza (54.), 0:6 Gregoritsch (60.), 0:7 Tasaka (73.), 0:8 Sestak (88.)
Schiedsrichter: Kathrin Heimann (Gladbeck)

Ein bisschen Pech hat der VfL Bochum in dieser Vorbereitung mit den vorher vereinbarten Testspielen. Am vergangenen Mittwoch wollte man eigentlich beim SV Zweckel spielen, aber dieses Spiel wurde leider vorher abgesagt, wegen Unbespielbarkeit des Platzes auf Grund der massiven Regenfälle der letzten Tage.
An diesem Samstag Nachmittag wollte man eigentlich beim niederländischen Erstligisten PEC Zwolle antreten, aber dieses Spiel wurde, wie ein weiteres Duell bei Twente Enschede, von den dortigen Behörden aus Sicherheitsgründen abgesagt. Das einzige Positive an dieser Absage war die Tatsache, dass man dadurch heute das am Mittwoch ausgefallene Testspiel beim SV Zweckel direkt nachholen konnte. So war es an diesem sommerlichen Nachmittag für den VfL Bochum das dritte Testspiel der Saison 2014/2015. Natürlich kann man aus diesen Duellen mit unterklassigen Vereinen keine ernsthaften Schlüsse ziehen, aber mit Sicherheit kann man nach diesen ersten Eindrücken sagen, dass sich die Mannschaften des VfL in den vergangenen Jahren schon deutlich schwerer in solchen Begegnungen mit unterklassigen Teams getan haben. Positiv fällt zudem auf, dass die völlig neu zusammengestellte Offensive schon nach nur wenigen gemeinsamen Trainingstagen sehr gut zu harmonieren scheint und Stanislav Sestak immer noch so schnell wie früher zu sein scheint.

Gespielt wurde nicht in der eigentlichen Heimat des SV Zweckel an der Dorstener Straße, sondern in einer der ganz großen, noch gut erhaltenen Stadionperlen in Nordrhein-Westfalen, in der Vestischen Kampfbahn in Gladbeck, die 1928 eingeweiht wurde und mit einer Kapazität von 37.612 Zuschauern zum Beispiel größer als das Bochumer Ruhrstadion ist. Trotzdem wurde hier nur einmal längerfristig erstklassiger Fußball gespielt. In der Saison 1950/51 zog der damals in der Oberliga West spielende STV Horst-Emscher für ein paar Spiele nach Gladbeck um. Von 1957 bis 1963 gab es hier immerhin zweitklassigen Fußball, als die Sportfreunde Gladbeck in der 2. Liga kickten. Der Zuschauerrekord datiert aus dem Jahr 1950, als 45.000 ein Endrundenspiel um die Deutsche Meisterschaft zwischen dem VfR Mannheim und Borussia Dortmund sahen. 1986 wurde das Stadion Gladbeck, wie es auch genannt wird, unter Denkmalschutz gestellt und bekam eine neue Sitzplatztribüne.
Vestische Kampfbahn in Gladbeck
Vestische Kampfbahn in Gladbeck
Die beiden Trainer im Interview (links Günter Appelt vom SV Zweckel)
Die beiden Trainer im Interview (links Günter Appelt vom SV Zweckel)
Einlauf Teams
Einlauf Teams
Seitenwahl
Seitenwahl
Anstoß
Anstoß
Vestische Kampfbahn in Gladbeck
Vestische Kampfbahn in Gladbeck
Sitzplatztribüne
Sitzplatztribüne
Vestische Kampfbahn in Gladbeck
Vestische Kampfbahn in Gladbeck
Spielszene 1. Halbzeit
Spielszene 1. Halbzeit
Eckball vor Haupteingang
Eckball vor Haupteingang
Sitzplatztribüne in der Vestischen Kampfbahn
Sitzplatztribüne in der Vestischen Kampfbahn

1923 wurde der Spielverein Zweckel also gegründet. Im Jahr 1929 musste der SV Zweckel mit den Vereinen BV Rentfort, SuS Gladbeck und SpVg Schwarz/Gelb Gladbeck gegen seinen Willen einen Gesamtverein bilden. Zu diesem Zeitpunkt spielte die erste Fußballmannschaft in der höchsten Spielklasse. Nur drei Jahre nach der Fusion wurde der Verein neugegründet und er musste dadruch wieder in der untersten Spielklasse starten. Von 1953 bis 1955, von 1965 bis 1968, 1969 bis 1976 spielte man jeweils in der Landesliga. Erst 2009 schaffte man wiederum den Aufstieg in die Landesliga, um 2012 erstmals den Aufstieg in die sechstklassige Verbandsliga (Westfalenliga) zu schaffen. Mit dem direkten Aufstieg in die fünftklassige Oberliga Westfalen 2013 gelang der direkte Durchmarsch und der demnach größte Erfolg der Vereinsgeschichte.