VfL Bochum 1848  
 
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2.Bundesliga 13/14 - Freitag, 7.Februar 2014, 18.30 Uhr
VfL Bochum - FSV Frankfurt (0:0) 1:2

Spielort: Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer: 12.811
VfL: Luthe - Eyjolfsson, Fabian, Maltritz, Acquistapace (46.Tiffert) - Latza, Sinkiewicz (61.Gyamerah) - Cwielong, Ilsø (61.Aydin), Bastians - Sukuta-Pasu
FSV
: Klandt - Huber, Heitmeier, Oumari, Epstein - Kruska, Kauko - M.Görlitz, Leckie (80.Roshi) - Rukavytsya (72.Toski), Kapllani (68.Wooten)

Tore:
0:1 Rukavytsa (52., Rechtsschuss, Vorarbeit Leckie),
1:1 Aydin (67., Kopfball, Tiffert),
1:2 Wooten (70., Rechtsschuss, Leckie)
Schiedsrichter: Christian Bandurski (Oberhausen)

Da freut man sich, endlich nach fast zwei Monaten wieder das eigene Wohnzimmer, das Ruhrstadion, betreten zu dürfen, dann noch zu einem Flutlichtspiel am Freitagabend, gegen einen zwar nicht besonders attraktiven aber durchaus bezwingbar erscheinenden Gegner, der vor diesem Spiel zwei Punkte hinter dem VfL Bochum lag, und spätestens nach 15 Minuten hat man das Gefühl, dass das heute wieder nichts wird. Die an diesem Abend gleichzeitig stattfindende Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele wäre wohl sicherlich die spannendere Alternative gewesen. In der Winter-Vorbereitung hatte man sich gegen starke Gegner ganz ordentlich geschlagen, aber auf der anderen Seite kaum Selbstvertrauen getankt, weil weiterhin die offensive Durchschlagskraft fehlt. Die dünnhäutige Reaktion der Verantwortlichen auf die meiner Meinung nach durchaus berechtigte Kritik vom Ex-VfLer Lothar Woelk zum Verzicht auf Verstärkung in der Offensive machte dazu eher Angst.

In den ersten 45 Minuten war der VfL Bochum aber noch das leicht aktivere Team von zwei schwachen Teams, und hatte die größeren und besseren Torchancen, aber einmal verpassten sowohl Sukuta-Pasu und Cwielong eine gefährliche Hereingabe nur knapp und "SuPA-Richie" verpasste ein paar Minuten später noch einmal knapp das Tor. Zur Pause konnte man sich immerhin noch damit trösten, dass in einer Aufstellung mit fünf gelernten Innenverteidigern wenigstens am Ende hinten die Null stehen dürfte. Kurz nach dem Wiederanpfiff war das allerdings auch schon wieder Makulatur, als die Gäste glücklich, durch einen für Luthe unhaltbar abgefälschten Schuss von Rukavytsa in Führung gingen. Auch nach dem Rückstand schafften die Gastgeber es aber nicht, so etwas wie Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen. So fiel das Ausgleichstor durch den gerade eingewechselten Aydin eine Viertelstunde später eher überraschend. Aber egal, denn jetzt spürte man, dass ein Ruck durch das Team ging, und man jetzt unbedingt das Spiel drehen wollte. Diese Euphorie hielt aber gerade einmal drei Minuten an, denn dann lag der Ball nach einem krassen Abwehrfehler (wahrscheinlich verursacht durch den plötzlichen Offensivdrang) schon wieder im Tor von Andreas Luthe, dieses Mal durch den ebenfalls gerade eingewechselten Wooten.

Es fühlt sich echt bitter an, ein solches Spiel verloren zu haben. Denn die Gäste aus Frankfurt waren keinen Deut besser, hatten nur etwas mehr Glück und waren in den entscheidenden Situationen etwas cleverer. Fakt ist, dass der VfL Bochum jetzt dringend ein Erfolgserlebnis braucht, denn die positive Stimmung und der große Kredit, den das Team auf Grund des Neuaufbaus und des beliebten Trainers hatte, scheinen so langsam aufgebraucht zu sein. In der Ostkurve hielten sich Pfiffe und aufmunternder Applaus zwar so gerade noch die Waage, aber neue Fans hat man an diesem Abend sicherlich nicht dazu gewonnen.

Alle Spiele Bochum vs. FSV Frankfurt:

10/11 (2.BL) VfL - FSV 1:0 (Dedic)
11/12 (2.BL) VfL - FSV 1:0 (Ginczek)
12/13 (2.BL) VfL - FSV 1:3 (Tasaka)
13/14 (2.BL) VfL - FSV 1:2 (Aydin)

4 Spiele – 2 – 0 – 2 – 4:5 Tore