SV Horst-Emscher 08
1
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     DJK TuS Hordel     
  SV Horst-Emscher Offiziell
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  TuS Hordel Offiziell
Westfalenliga 14/15 - Samstag, 24.August 2014, 15:00 Uhr
SV Horst-Emscher - TuS Hordel (0:0) 1:1

Spielort: Sportanlage Auf dem Schollbruch, Gelsenkirchen
Zuschauer: 250
SVH: Beer - Nowitzki, Cengelcik (81.Krause), Berberoglu, Krempicki - Basatli, Talarek, Kalala, Köstekci - Schmitz (64.Hermans), Köse
TuS: Kampschäfer - Helfer, Bakenecker, Misawa, Büscher (52.Debski) - P.Rudolph, Barrera (77.Jürgensen) - Berlinski, K.Rudolph (88.Kontny), Hoffmann - Ginczek
Tore:
1:0 Köse (47.),
1:1 Barrera (59.)
Schiedsrichter: Björn Martin (Hagen)

An diesem wechselhaften August-Sonntag ging es in ca. 25 Minuten kurz hinüber nach Gelsenkirchen, zum frischgebackenen Aufsteiger in die sechstklassige Westfalenliga: zum SV Horst-Emscher, nicht zu verwechseln mit der STV Horst-Emscher, die in der 1950er Jahren insgesamt acht Jahre in der damals erstklassigen Oberliga West spielte und als Heimat das eindrucksvolle Fürstenbergstadion hatte, das es heute noch gibt und das immer noch über eine Kapazität von mehr als 22.000 Plätzen verfügt. Während sich die Spiel- und Turnvereinigung Horst-Emscher im Jahre 2007 aus finanziellen Gründen aufgelöst hat, schaffte der SV Horst-Emscher in den letzten Jahren einen rasanten sportlichen Aufstieg. In der vergangenen Saison wurde man souverän Meister der Staffel 4 der siebtklassigen Landesliga Westfalen und schaffte erstmals den Aufstieg in die Westfalenliga. Dazu hat man eine schöne, vor kurzem modernisierte sowie mit Kunstrasen sowie zwei kleinen Tribünen mit Dach und mit blauen Sitzschalen ausgerüstete Anlage, die sehr gepflegt wirkt.

Der Start in die neue Spielklasse war für die Gelsenkirchener wenig erfolgreich, gab es doch im ersten Saisonspiel eine herbe 1:4-Schlappe im Derby beim SC Hassel. Die DJK TuS Hordel, die wiederum zu den Kandidaten für einen der Plätze im oberen Tabellen-Mittelfeld gehört, war mit einem 2:0-Heimerfolg gegen den SV Holzwickede in die neue Westfalenliga-Saison gestartet. In einem sehr interessanten weil chancenreichen Spiel trennte man sich am Ende verdient mit 1:1. Beide Teams hatten ausreichend Möglichkeiten zum Sieg, aber genau deshalb hätte letztendlich eigentlich keiner von beiden den Sieg verdient gehabt.