SC 1911 Kapellen-Erft
2
:
1
       VfB 03 Hilden       
  SC Kapellen-Erft Offiziell
:
  VfB Hilden Offiziell
Oberliga Niederrhein 13/14 - Sonntag, 9.Februar 2014, 15.00 Uhr
SC Kapellen-Erft - VfB Hilden (1:1) 2:1

Spielort:
Erftstadion (KR), Grevenbroich
Zuschauer: 265
SCK: Möllering - Okyar, Dygacz, Kreis, Backhaus - Adorf (46.Ungefug), Raddatz (77.Yildiz), Cakir, Cule - Leufgen, Yücel (77.Ioannidis)
VfB: Siebenbach - Röttgen (85.Baouch), Schulz, Bastians, Schmetz - Bergmann, Andree, Schaumburg, zur Linden (78.Cavdar) - P.Weber, J.Weber
Tore:
1:0 Yücel (12.),
1:1 J.Weber (16.),
2:1 Ungefug (74.)
Schiedsrichter: Waldemar Kowollik (Essen)

Über Essen und Düsseldorf ging es an diesem wechselhaften Sonntag in ca. einer Stunde in die Heimat von "Horst Schlämmer" und seines imaginären "Grewenbreeuucher Tageblattes". Genauergesagt in den Ortsteil Kapellen, der 1975 eingemeindet wurde und ein ganzes Stück von der Grevenbroicher Innenstadt entfernt liegt, aber immerhin eine eigene Autobahnausfahrt auf der A46 besitzt. Im Erftstadion in Kapellen kam es an diesem Tag zum Duell zweier Teams aus dem Mittelfeld der fünftklassigen Oberliga Niederrhein, die beide in dieser Saison sowohl mit dem Aufstiegs- als auch mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben werden. Wegen der starken Regenfälle in den letzten Tagen leider nur auf dem Nebenplatz, der aber gar nicht so viel schlechter ausgebaut wie der Hauptplatz wirkt. Nach unterhaltsamer und ausgeglichener erster Halbzeit, verflachte das Spiel in den zweiten 45 Minuten etwas. Der 2:1-Siegtreffer eine Viertelstunden vor dem Abpfiff für die von Trainer Chiquinho bereuten Gastgeber fiel etwas überraschend, weil in eine Drangperiode der Gäste aus Hilden.

Der "Sport-Club Kapellen" wurde im Mai 1911 in einer Kapellener Gaststätte als "Capellener-Fußball-Club", kurz "CFC", gegründet. Auf Grund von Verwechslungsgefahr mit dem damals schon bestehenden "Cölner FC 1899" benannte sich der "CFC" ab 1921 in "SC 1911 Kapellen" um. Kapellen ist mit ca. 6.000 Einwohnern der zweitgrößte Stadtteil von Grevenbroich und war bis 1975 eine eigenständige Stadt. Größere Erfolge auf nationaler Ebene konnte der Klub bislang noch nicht feiern, aber immerhin ist man seit dem Jahr 1963 kein einziges Mal mehr abgestiegen, d.h. es geht seitdem langsam aber stetig bergauf. Wobei die Betonung wohl eher auf langsam liegt, denn 1977 gelang erstmals der Aufstieg in die Landesliga Niederrhein, 2004 stieg man erstmals in die Verbandsliga auf und seit 2012 spielt man jetzt in der neugegründeten fünftklassigen Oberliga Niederrhein.