SC Paderborn 07
 
4
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VfL Bochum 1848
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2.Bundesliga 13/14 - Freitag, 28.Februar 2014, 18.30 Uhr
SC Paderborn - VfL Bochum (0:1) 4:1

Spielort: Benteler Arena, Paderborn
Zuschauer: 12.135
SCP: Lück - Wemmer, Ziegler, Hünemeier, Hartherz - Bakalorz, Vrancic - Meha (87.Vucinovic), Bertels - Saglik (83.Wurtz), Kachunga (81.ten Voorde)
VfL: Luthe - Eyjolfsson, Maltritz, Fabian, Bastians - Tiffert, Jungwirth (66.Cwielong), Latza - Tasaka (82.Zahirovic) - Sukuta-Pasu, Aydin
Tore:
0:1 Latza (40., Rechtsschuss),
1:1 Meha (48, direkter Freistoß, Rechtsschuss),
2:1 Meha (69., direkter Freistoß, Rechtsschuss),
3:1 Vrancic (71., Linksschuss, Vorarbeit Kachunga),
4:1 Saglik (80., Foulelfmeter, Linksschuss, Wemmer)
Schiedsrichter: Robert Kampka (Mainz)

An diesem Freitag Nachmittag quälte man sich erst einmal in etwas mehr als zwei Stunden von Stau zu Stau, um dann eine knappe Stunde vor Anpfiff endlich die Arena des SC Paderborn zu erreichen, die man vom nebenan liegenden Möbelhaus von außen kaum unterscheiden kann. Die Frage an diesem Abend war, welche Serie wohl reißen wird: Die des SC Paderborn, der zuletzt fünf Spiele in Folge gewinnen konnte oder die des VfL Bochum, der in den letzten fünf Auswärtsspielen jeweils ohne Gegentor geblieben war? Lange Zeit sah es so aus, als sollte die Serie des SC Paderborn reißen, denn in den ersten 45 Minuten behinderten die Gäste geschickt und mit Glück die Offensivbemühungen des SC Paderborn und gingen kurz vor der Pause durch ein Traumtor von Danny Latza gar nicht mal unverdient mit 1:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit drehten die Gastgeber das Spiel aber eindrucksvoll und revanchierten sich auch für das Hinspiel im Ruhrstadion, wo der VfL Bochum in der zweiten Halbzeit eine 2:0-Pausenführung der Paderborner noch in ein 4:2 gedreht hatte. Kurz nach der Pause war es wieder einmal Paderborns Freistoßspezialist Alban Meha, der für den Ausgleich sorgte. Danach gab es zwanzig Minuten lang einen offenen Schlagabtausch, in dem beide Teams die Chance zum Führungstor hatten. Für die Vorentscheidung sorgte erneut Meha per Freistoß. Nur zwei Minuten später machte Vrancic mit dem 3:1 alles klar. Die Gäste aus Bochum gaben sich allerdings auch nach dem 3:1 noch nicht auf, aber Aydin traf eine Minute später nur den Querbalken. Zehn Minuten sorgte dann der Ex-VfLer Mahir Saglik per verwandeltem Foulelfmeter für die endgültige Entscheidung in diesem Spiel. Nur in Sachen Support war es an diesem Abend ein klarer Auswärtserfolg für den VfL.

Das war für den VfL Bochum die zweite Auswärtsschlappe in Folge beim SC Paderborn. Die allererste Auswärtspartie in Paderborn in der Aufstiegssaison 05/06 gewann man mit 3:1, damals noch im alten Hermann-Löns-Stadion in Schloss Neuhaus. Dazu kommen zwei torlose Unentschieden in der neuen Paderborner Arena, in der der SCP seit dem Jahr 2008 seine Heimspiele austrägt. Eigentlich sollte auch dieses erste Duell beider Klubs im Jahr 2006 schon in der neuen Arena ausgetragen werden, und bereits im November 2005 hatten die Bauarbeiten begonnen, aber nach Klagen der Anwohner und einem entsprechenden Gerichtsurteil wurde die Baugenehmigung aufgrund fehlender Parkplätze und mangelnder Verkehrsanbindung zunächst entzogen.

Der SC Paderborn 07 bleibt derzeit also (zumindest sportlich) die eindeutige Nummer eins in Ostwestfalen. 1985 wurde durch eine Fusion der Klubs TuS Schloss-Neuhaus und 1.FC Paderborn der TuS Paderborn-Neuhaus gegründet, der 1997 noch einmal zum SC Paderborn 07 umbenannt wurde. Der TuS Schloss-Neuhaus ist dabei der ältere der beiden Klubs, spielte 1982/83 sogar ein Jahr in der 2.Bundesliga und ist der ursprüngliche Heimklub des Hermann-Löns-Stadions. Der SC Paderborn 07 spielte von 2005 und 2008 und jetzt wieder seit 2009 in der 2.Bundesliga. Bislang waren zwei fünfte Plätze in der 2.Bundesliga 2009/2010 und 2011/2012 die beste Platzierungen des Klubs im Profifußball.

Alle Duelle Paderborn vs. Bochum:

05/06 (2.BL) SCP – VfL 1:3 (Misimovic(2),Zdebel)
10/11 (2.BL) SCP – VfL 0:0 (-)
11/12 (2.BL) SCP – VfL 0:0 (-)
12/13 (2.BL) SCP - VfL 4:0 (-)
13/14 (2.BL) SCP - VfL 4:1 (Latza)

5 Spiele – 2 – 2 – 1 – 9:4 Tore