Sporting Hasselt
2
:
3
   KV Turnhout   
  Sporting Hasselt Offiziell
:
  KV Turnhout Offiziell
3.Liga Belgien 13/14 - Sonntag, 27.April 2014, 15:00 Uhr
Sporting Hasselt - KV Turnhout (0:1) 2:3

Spielort: Stedelijk Sportstadion, Hasselt
Zuschauer: 400
KSK: Maes - Clabots, Weerts, Smeets (74.Remans), Teker - Carrata (63.Staelens), Lowet, Geerts (90.Van Geneugden), Ulenaers - Vandecauter, Geebelen

KVT: Bulters - Mezghrani, Koue Niate, Sols, van Hemert - Peltjo, Fondato, Nyason (72.Dimitrijev), Ben Liou - Spaenhoven, Vua (77.Marijnissen)
Tore:
0:1 Peltjo (43.),
1:1 Geerts (51.),
1:2 Peltjo (60., Foulelfmeter),
1:3 Peltjo (67.),
2:3 Vandecauter (81.)
Schiedsrichter: Kevin Alexis

An diesem sommerlich warmen Sonntag Nachmittag ging es ca. 2 Stunden endlich mal wieder seit zwei Monaten ins Land der leckeren Pommes, wo in der 3. Liga Sporting Hasselt die KV Turnhout am vorletzten Spieltag zum letzten Heimspiel der Saison 13/14 empfing. Ein Duell zweier Klubs, für die die Saison schon vor dem Anpfiff so gut wie gelaufen war. Und die Gäste gewannen dieses Spiel am Ende absolut verdient mit 3:2, waren sie doch über die gesamte Spieldauer das aktivere und bessere Team, mit mehr Torchancen. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Gästen nach mehreren vergeblichen Versuchen (endlich) das 0:1, das die Gastgeber kurz nach der Pause überraschenderweise wieder egalisieren konnten. Kurz danach gingen die Gäste per Foulelfmeter wieder in Führung und bestimmten auch fortan weiter diese Partie. Die logische Folge war ein weiteres Tor zum 1:3, das dieses Spiel scheinbar entschied. In der 81. Minute kamen die Gastgeber wieder völlig überraschend noch einmal zum Anschlusstor zum 2:3, konnten die Gäste aber anschließend nicht mehr in Gefahr bringen.
Stedelijk Sportstadion außen
Stedelijk Sportstadion außen
Stedelijk Sportstadion innen
Stedelijk Sportstadion innen
Haupttribüne
Haupttribüne
Fanblock Sporting Hasselt
Fanblock Sporting Hasselt
Haupttribüne
Haupttribüne
Stedelijk Sportstadion außen
Stedelijk Sportstadion außen
andere Hintertorseite
andere Hintertorseite
Flutlichtmast Stedelijk Sportstadion
Flutlichtmast Stedelijk Sportstadion
Freistoß für KV Turnhout
Freistoß für KV Turnhout
Hasselt Supporterbereich
Hasselt Supporterbereich
... der Zahn der Zeit
... der Zahn der Zeit
Eckball vor Haupttribüne in der zweiten Halbzeit
Eckball vor Haupttribüne in der zweiten Halbzeit
Endstand auf der Anzeigentafel
Endstand auf der Anzeigentafel
Spielankündigungsplakat
Spielankündigungsplakat

Der "Koninklijke Sporting Klub Hasselt" (zu deutsch: Königlicher Sportklub Hasselt") kommt aus der gleichnamigen flämischen 75.000-Einwohner-Stadt, die sehr nah an der niederländischen Grenze, nicht weit entfernt von Roermond und Eindhoven, liegt und versteht sich als Nachfolger des Traditionsklubs "Koninklijke Sporting Club Hasselt", der immerhin die Stammnummer 37 des Belgischen Fußballverbandes hatte und 1908 gegründet wurde. 2001 fusionierten der KSC Hasselt und der KSK Kermt, ein Stadtteilklub aus Hasselt, zum neuen KSK Hasselt. Bäume ausgerissen hat der Fusionsklub bislang noch nicht. Man pendelt seit der Neugründung immer zwischen dritter und vierter Liga hin und her. 2013 gelang durch einen vierten Platz in der vierten Liga der Wiederaufstieg in die dritte Liga, in der man in der Saison 13/14 souverän den Klassenerhalt schaffen wird.

Der "Koninklijke Voetbalvereniging Turnhout 148" (zu deutsch: Königliche Fußballvereinigung Turnhout" stammt aus der 40.000-Einwohner-Stadt, die zur flämischen Provinz Antwerpen gehört. Die "148" ist die Stammnummer des Belgischen Fußballverbandes. Gegründet wurde der Klub im Jahr 1912 als "Turnhout Sportvereeniging". Der Verein spielte meist zweitklassig, aber drei Mal, nämlich 1931, 1936 und 1963 gelang sogar der Aufstieg in die Eliteklasse des belgischen Fußballs. Seit den 1970er Jahren pendelt der Klub aber nur noch zwischen zweiter und dritter Liga hin und her. 2002 musste sogar einmal der Gang in die vierte Liga angetreten werden. Aber nach nur einem Jahr gelang der direkte Wiederaufstieg. 2009 gelang nach sechs Jahren Drittklassigkeit wieder der Aufstieg in die zweite Liga, in der man sich aber nur zwei Jahre bis 2011 halten konnte, und seitdem wieder in der 3. Liga spielt.