SV Burgaltendorf   
2
:
1
SF Königshardt 1930
  SV Burgaltendorf Offiziell
:
  SF Königshardt Offiziell
Landesliga Niederrhein 14/15 - Sonntag, 19.Oktober 2014, 15:00 Uhr
SV Burgaltendorf - SF Königshardt (2:0) 2:1

Spielort:
Sportplatz "An der Windmühle", Essen
Zuschauer: 150
SVA: Hollenbeck - Driest, Rosenkranz, Gehrig, Geisler - Duchna (70.Anwar), Pazos-Touca (83.Köfler), Vladi, Seeling - Engelmeyer, Arndt (65.Hobucher)
SFK: Delling – Schulz, Grütter (60.Hlavaty), Janßen, Reuschenbach - Schmelt, Turp, Augenstein (73.Beeger), Hazar (46.Rosenau) - Trebaljevac, Skowronek
Tore:
1:0 Vladi (8., Foulelfmeter),
2:0 Engelmeyer (41.),
2:1 Trebaljevac (75.)
Schiedsrichter: Mario Thomaser (Langenfeld)

Von den VfL-Frauen ging es an diesem sommerlichen Sonntag im Oktober über Weitmar, Linden und Dahlhausen kurz hinüber nach Burgaltendorf, das direkt an Bochum grenzt. In der sechstklassigen Landesliga Niederrhein (Staffel 3) empfing der heimische "Sportverein Burgaltendorf" die Gäste vom Tabellenletzten aus Oberhausen, von den "Sportfreunden Königshardt". Zur Pause führten die Gastgeber hochverdient mit 2:0, und hätten sogar durchaus höher in Führung liegen können, in den zweiten 45 Minuten überließen sie den Gästen die Initiative und beschränkten sich auf die Defensive und gelegentliche Konter. Die Oberhausener schafften es aber dennoch kaum, für so etwas wie Torgefahr zu sorgen. Trotzdem kamen sie eine Viertelstunde vor dem Ende zum Anschlusstreffer. Aber auch danach wurde es auf dem Rasen nicht wirklich spannend, und die Gastgeber schaukelten den knappen Vorsprung souverän nach Hause. Für die Gastgeber war es der dritte Saisonsieg im achten Saisonspiel, der sie auf den achten Tabellenplatz nach vorne brachte. Mit nur einem einzigen Punkt aus den ersten acht Spielen bilden die Sportfreunde Königshardt weiter das Schlusslicht der Landesliga Niederrhein.

Eine nette, kleine und sehr gepflegt wirkende Anlage mit nur einem Sportplatz, der erst vor kurzem auf Kunstrasen umgebaut wurde, besitzt der SV Burgaltendorf. Einen Ausbau sucht man zwar vergebens, aber hinter dem Tor befinden sich neben den Umkleidekabinen und Toiletten auch Verpflegungsstände, wo man Essen und Getränke nicht aus Plastik, sondern aus Porzellan bzw. Glas bekommt und auf die gesamte Anlage mitnehmen kann. Ebenso findet man dort eine kleine Theke vor, die aber scheinbar im Moment nicht genutzt wird. Während des Spiels fragten wir uns, warum der Klub als "SVA" abgekürzt wird, müsste es doch eigentlich "SVB" heißen. Aber der Grund ist ganz einfach. Die Gemeinde mit knapp 10.000 Einwohnern und einer charakteristischen Burgruine hieß über mehrere Jahrhunderte eigentlich "Altendorf". Als man 1970 in die Stadt Essen eingemeindet wurde, wurde der neue Stadtteil aber in "Burgaltendorf" umbenannt, weil es in Essen bereits einen Stadtteil namens Altendorf gab.