FC TuRa Bergkamen
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VfK Weddinghofen
  TuRa Bergkamen Offiziell
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  VfK Weddinghofen Offiziell
Bezirksliga Wf. 12/13 - Samstag, 8.Juni 2013, 16.30 Uhr
Spielort: Nordbergstadion, Bergkamen
Zuschauer: 80
TuRa: 25 Treppe – 3 Torka, 5 Ayyildiz, 7 C.Duman (53. 4 Türkkan), 8 Haurand, 9 E.Duman (75. 29 Cakir), 10 Gider, 14 Berndt (24. Krucinski), 17 Winter, 22 Gün, 28 Freyermuth

VfK: 24 Fuhrich – 3 Urbaczka, 4 Kahraman (46. 11 Kollek), 6 T.Zahn, 8 Totzek (78. 18 Kara), 9 Weiss, 14 Abali, 17 Schrader, 19 Müller (65. 7 Sarac), 22 A.Zahn, 23 Civak
Tore:
1:0 E.Duman (14.),
2:0 E.Duman (26.),
3:0 E.Duman (32.),
4:0 E.Duman (51.),
5:0 Gider (68.),
6:0 Cakir (79.),
7:0 Ayyildiz (84.)
Schiedsrichter: Ilyas Özdemir (Dortmund)

An diesem wunderschön sommerlichen Samstag Nachmittag ging es per Pkw in ca. 35 Minuten nach Bergkamen, das mit seinen knapp 50.000 Einwohnern früher als größte Bergbaustadt Europas ein Begriff war. Am letzten Spieltag der achtklassigen Bezirksliga Westfalen kam es zum Bergkamener Derby zwischen dem FC TuRa Bergkamen und dem VfK Weddinghofen, in dem es allerdings um nichts mehr ging, denn die Gäste aus Weddinghofen standen bereits vor diesem Spiel als Absteiger fest und die Gastgeber liegen irgendwo im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. So wurde es ein lockeres Sommerspiel mit Klassenunterschied, in dem die Gäste auch mit dem 7:0 noch sehr gut bedient waren.

Der "Fußball-Club Turn- und Rasensportverein Bergkamen", kurz: FC TuRa Bergkamen, wurde 1945 gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte man 13 Jahre lang in der Verbandsliga, der damals zweithöchsten Klasse im deutschen Fußball. Noch einmal danach schaffte man den Aufstieg in die Verbandsliga, aber anschließend ging es stark bergab mit dem Klub. In den letzten Jahrzehnten pendelt der Klub nur noch zwischen Bezirksliga und Kreisliga.

Der "Verein für Körperpflege Weddinghofen", kurz VfK Weddinghofen wurde 1920 gegründet, und schloss sich kurz nach der Gründung mit dem TuS Bergkamen zusammen. Seit 1934 spielt man aber wieder alleine unter dem Namen VfK Weddinghofen. Die meiste Zeit pendelte der Klub zwischen Bezirksliga und Kreisliga A. 2008 schaffte man erstmals den Aufstieg in die Landesliga und hielt sich dort ganz gut. In der Saison 2008/2009 wurde man Herbstmeister der Landesliga und verpasste den Aufstieg in die Westfalenliga am Ende als Zweiter nur ganz knapp. Seitdem geht es aber wieder bergab. In dieser Spielzeit stand der Abstieg in die Kreisliga A bereits vor dem letzten Spieltag schon fest. 2006 konnte man sich das erste und bislang einzige Mal für den Westfalenpokal qualifizieren, wo man durch Erfolge über Türkspor Herne, SVA Bockum-Hövel und Schalke 04 II mit Trainer Mike Büskens das Viertelfinale erreichte, wo man bei Preußen Münster aber deutlich mit 0:7 unterlag.