Sportfreunde Habinghorst
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DSC Wanne-Eickel
  SF Habinghorst Offiziell
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  DSC Wanne-Eickel Offiziell
Kreispokal Herne 13/14 - Samstag, 20.Juli 2013, 17.00 Uhr
Spielort: Glückauf-Kampfbahn, Castrop-Rauxel
Zuschauer: 30
SFH: 1 Dobros – 2 Ah.Alic, 3 Al.Alic (80. 12 Block), 4 Beutler, 5 Ezengin, 6 Zier, 7 Moranjkic, 8 Caliskan (69. 14 Baspinar), 9 Ruscio, 10 Iguz, 11 Özkan (57. 13 Kadioglu)

DSC: 12 Scholka (46. 35 Cleves) – 4 Cetinkaya, 8 Aydin, 9 Helwig, 10 Kühn, 14 Franken, 16 Westphal, 17 Oberc, 19 Bazylin, 21 Esen, 27 Doric
Tore:
0:1 Helwig (12.),
0:2 Helwig (20.),
0:3 Bazylin (45.),
0:4 Aydin (50.),
0:5 Esen (53.),
0:6 Helwig (57.),
0:7 Kühn (61.),
0:8 Helwig (72.),
0:9 Esen (73.),
0:10 Cetinkaya (80.),
0:11 Franken (82.),
0:12 Franken (84.),

Schiedsrichter: Bekir Karagöz (Herne)

An diesem Sommer-Nachmittag empfingen die Sportfreunde Habinghorst aus Castrop-Rauxel den DSC Wanne-Eickel in der ersten Runde des Herner Kreispokals 2013/2014. Bereits vor diesem Spiel waren die Rollen klar verteilt. Während die Gastgeber aus Habinghorst gerade aus der elftklassigen Kreisliga C als Meister in die zehntklassige Kreisliga B aufgestiegen sind, spielen die Gäste aus Wanne-Eickel in der sechstklassigen Westfalenliga, gingen also als haushoher Favorit in dieses Duell. Nach ziemlich ausgeglichener erster Halbzeit, in der die Gastgeber beim Stand von 0:2 zeitweise sehr nahe am Anschlusstor waren, wurde der Klassenunterschied mit zunehmender Spieldauer immer deutlicher. Am Ende gewann der Favorit sogar zweistellig, und das hochverdient. Dass nicht mehr Tore für die Gäste fielen, war dem guten Keeper der Gastgeber und den teilweise kuriosen Abseitsentscheidungen des Schiedsrichter zu verdanken.

Der "Deutsche Sportclub Wanne-Eickel" wurde erst 1969 gegründet und ging aus dem "TB Eickel" hervor, also zu einer Zeit, als Wanne-Eickel noch eine eigenständige Stadt war. Die Fußballabteilung des DSC entstand allerdings erst 1971 und startete in der damals noch drittklassigen Verbandsliga Westfalen. 1978 glückte der bislang sportlich größte Erfolg, als der DSC Wanne-Eickel unter dem Trainer Günter Luttrop in die 2. Fußball-Bundesliga Nord aufstieg. Das erste Zweitligajahr beendete man mit einem 13. Tabellenplatz. Auch im zweiten Jahr (Platz 11) konnte sportlich die Klasse gehalten werden; allerdings gab der Verein anschließend aus finanziellen Gründen die Lizenz zurück. Von 1980 bis 1993 gehörte man der damals noch drittklassigen und später viertklassigen Oberliga Westfalen an, wurde dort 1984/85 sogar einmal Vizemeister. Danach folgten zwei Jahre in der damals fünftklassigen Verbandsliga Westfalen. Tiefpunkt war der Abstieg in die Landesliga 2003. Seit 2005 spielen die DSC-Fußballer wieder in der Verbandsliga, die seit der Saison 2008/09 Westfalenliga heißt und nur noch die sechsthöchste Spielklasse im Ligensystem des deutschen Fußballs darstellt. 2006 war der DSC Wanne-Eickel Meister der Verbandsliga Westfalen geworden und hatte somit sportlich den Aufstieg in die Oberliga Westfalen geschafft. Allerding bekam man keine Oberliga-Lizenz, da notwendige Lizenzierungsunterlagen nicht beim Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen eingereicht worden waren.