TuS Heven 09
0
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3
SV Lippstadt 08
  TuS Heven Offiziell
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  SV Lippstadt Offiziell
Fanszene Lippstadt
Oberliga Wf. 12/13 - Sonntag, 26.Mai 2013, 15.00 Uhr
TuS Heven - SV Lippstadt (0:1) 0:3

Spielort: Sportplatz am Haldenweg, Witten
Zuschauer: 230
TuS: Gensch – Cetinbag, J.Keller, Sobotzki, Piontek (88.Wißfeld) – Tumbul, Kasumi, Kiral, Abou-Saleh (46.Wilhelm) – Lorenzen (62.Knapp), Toku
SVL: Sander – Barton, Riemer, Lübbers, Stöckner – L.Schröder – Kickermann (67.Fischer Riepe), Erdogmus (70.John), Jevric – Traufetter (61.Polder), Maier
Tore:
0:1 Traufetter (37.),
0:2 Jevric (50.),
0:3 Maier (62.)
Schiedsrichter: Kathrin Heimann (Gladbeck)

Nach gut 8-km-langer wieder mal völlig ereignisloser Anfahrt wurde der Sportplatz am Haldenweg in Witten erreicht. An diesem Maitag, der sich auf Grund des Wetters sehr herbstlich anfühlte, machte der SV Lippstadt durch einen verdienten 3:0-Erfolg beim TuS Heven den Aufstieg in die viertklassige Regionalliga West endgültig perfekt und darf sich also in der kommenden Saison auf Gegner wie Alemannia Aachen, Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, den KFC Uerdingen oder die U23 des VfL Bochum freuen.

Der TuS Heven kommt aus dem gleichnamigen Stadtteil der Stadt Witten, der direkt an Bochum und den Kemnader Stausee grenzt. Laut Wikipedia ist der Start der längsten Straßenbahn-Verbindung in Deutschland einer der bedeutendsten Fakten über Heven. Dem TuS Heven 09 gelang jedenfalls im vergangenen Jahr 2012 mit dem Aufstieg in die fünftklassige Oberliga der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Bereits in den Jahren zuvor war der Klub von Erfolg zu Erfolg geeilt. Erst 2010 war man aus der achtklassigen Bezirksliga in die siebtklassige Landesliga aufgestiegen. 2011 folgte der nächste Aufstieg, von der siebtklassigen Landesliga in die sechstklassige Westfalenliga, durch einen 4:1-Erfolg über den Hasper SV in der Relegation. Ein weiteres Jahr später folgte also der dritte Aufstieg innerhalb von drei Jahren. 2005 hatte man dazu den Kreispokal Bochum gewonnen (1:0 im Finale gegen VfL Bochum II). 2010 wurde man Fairplay-Sieger des Fußballkreises Bochum und durfte als Lohn ein Freundschaftsspiel gegen die Profis des VfL Bochum bestreiten, in dem man vor 800 Zuschauern 0:7 unterlag. Dieses Spiel fand allerdings nicht zu Hause am Haldenweg statt, weil der VfL Bochum nicht auf Kunstrasen spielen wollte, sondern stattdessen auf der Anlage des TuS Stockum.