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2.Bundesliga 12/13 - Dienstag, 27.November 2012, 17.30 Uhr
VfL Bochum - FSV Frankfurt (0:1) 1:3

Spielort: Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer: 8.365
VfL: Heerwagen - Brügmann (46.Brügmann), Maltritz, Acquistapace, Chaftar - Sinkiewicz - Goretzka, Tasaka - Ortega - Iashvili (46.Aydin), Dedic
FSV
: Klandt - Huber, Schlicke, Heubach, Teixeira - Stark, Konrad (89.Bambara) - Leckie (72.Yun), M.Görlitz - Verhoek, Kapllani (81.Roshi)

Tore:
0:1 Teixeira (21., Rechtsschuss, Vorarbeit Leckie),
0:2 Kapllani (54., Rechtsschuss, Stark),
0:3 Verhoek (60., Linksschuss, Konrad),
1:3 Tasaka (87., Kopfball, Dedic)
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)

Zur wunderschönen Anstoßzeit an einem Dienstag Nachmittag um 17:30 Uhr gab es für den VfL Bochum nach bislang fünf "Zu-Null-Siegen" (4 x in der 2.Bundesliga und 1 x im DFB-Pokal) die allererste Niederlage gegen den FSV Frankfurt. Nach dem vorletzten Spieltag der Hinrunde der Saison 12/13 taumelt der VfL Bochum damit nach der zwischenzeitlichen "Mini-Erfolgsserie" von zwei Unentschieden gegen Cottbus und in St.Pauli und dem Heimsieg gegen Sandhausen doch wieder Richtung Abstiegsplätze der 2.Bundesliga. Nachdem das VfL-Team in den ersten Spielen unter Interimscoach Karsten Neitzel noch die kämpferische Einstellung ausgezeichnet hatte, sich auch von eigenen Fehlern und Rückschlägen nicht beeindrucken zu lassen, ist man seit der Niederlage beim 1.FC Köln am vergangenen Freitag wieder im "alten Trott" angekommen. Es zieht sich bereits wie ein roter Faden durch die gesamte Saison, dass in der Defensive haarsträubende Fehler gemacht werden, die meistens direkt zu Gegentoren führen. Leider führen diese Fehler jetzt aber nicht mehr zu einer Trotzreaktion, wie z.B. in den letzten beiden Heimspielen, sondern zu weiterer Verunsicherung, die wiederum zu weiteren Fehlern und Gegentoren führt und damit endgültig jegliche Ordnung verloren geht. Sehr bitter, denn mit einer funktionierenden Defensive (also einfach einer, die weniger individuelle Fehler produziert und damit weniger Gegentore verschuldet) wäre sowohl in Köln als auch in diesem Spiel durchaus ein (Teil)Erfolg für den VfL Bochum drin gewesen. Vielleicht ist es kein Zufall, dass die beiden Trainer, die zuletzt beim VfL Bochum so etwas wie Erfolg hatten (Klassenerhalt in der 1.Bundesliga von Marcel Koller zwischen 2005 und 2008 sowie der Fastaufstieg mit Friedhelm Funkel in der Saison 10/11), nicht auf schönen, offensiven Fußball, sondern vor allem auf die Stabilität der Defensive gesetzt haben.