TuS Heven 09
4
:
1
FSV Werdohl
  TuS Heven Offiziell
:
  FSV Werdohl Offiziell
Westfalenliga 11/12 - Sonntag, 13.Mai 2012, 15.00 Uhr
TuS Heven - FSV Werdohl (2:1) 4:1

Spielort: Sportplatz am Haldenweg, Witten
Zuschauer: 180
TuS: Weusthoff – Hahn, Heinrich, Lorenzen, Krickhahn – Kasumi (76.Golm), Abou-Saleh (72.Mudric) – Witt, Kiral, Nour (58.Olgun) – Nyenhuis
FSV: Schmale – Gräßer (7.Krengel), Rattelsberger, S. Akdeniz (34.M.Akdeniz), Hense – Naßhan, Klamann, Brüll, Sönmez – Intravaia, Can Aydin (76.Neuke)
Tore:
0:1 Sönmez (5.),
1:1 Nyenhuis (14.),
2:1 Abou-Saleh (43.),
3:1 Heinrich (51., Handelfmeter),
4:1 Nyenhuis (66.)
Schiedsrichter: Alexander Kleff (Dortmund)

Nach gut 10-minütiger Anfahrt wurde an diesem schönen, frühsommerlichen Sonntag Nachmittag Witten-Heven und der Sportplatz am Haldenweg erreicht. Dort machte der TuS Heven einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg in die fünftklassige Oberliga Westfalen am viertletzten Spieltag der sechstklassigen Westfalenliga. Durch den klaren Erfolg zu Hause gegen den Tabellenletzten FSV Werdohl festigte man den vierten Platz in der Tabelle der Westfalenliga. Durch die Regionalliga-Reform steigen in dieser Saison gleich sechs Teams in die wieder eingeführte Oberliga Westfalen auf. Neben den bereits qualifizierten Wattenscheid 09 (1.), SpVgg Erkenschwick (2.) und TuS Ennepetal (3.) haben derzeit TuS Heven (4.), die TSG Sprockhövel (5.) und die DJK TuS Hordel (6.) die besten Chancen auf den Sprung in die Fünftklassigkeit. Im Moment sieht es so aus, als könnte nur noch Westfalia Wickede (7.) in den Kampf um die Aufstiegsplätze eingreifen.

Der TuS Heven kommt aus dem gleichnamigen Stadtteil der Stadt Witten, der direkt an Bochum und den Kemnader Stausee grenzt. Laut Wikipedia ist der Start der längsten Straßenbahn-Verbindung in Deutschland einer der bedeutendsten Fakten über Heven. Der Klub TuS Heven 09 steht jedenfalls mit dem möglichen Aufstieg in die fünftklassige Oberliga vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte und ist in den letzten Jahren von Erfolg zu Erfolg geeilt. Erst 2010 war man aus der achtklassigen Bezirksliga in die siebtklassige Landesliga aufgestiegen. 2011 folgte der nächste Aufstieg, von der siebtklassigen Landesliga in die sechstklassige Westfalenliga, durch einen 4:1-Erfolg über den Hasper SV in der Relegation. Jetzt steht man also kurz vor dem dritten Aufstieg innerhalb von drei Jahren. 2005 hatte man dazu den Kreispokal Bochum gewonnen (1:0 im Finale gegen VfL Bochum II). 2010 wurde man Fairplay-Sieger des Fußballkreises Bochum und durfte als Lohn ein Freundschaftsspiel gegen die Profis des VfL Bochum bestreiten, in dem man vor 800 Zuschauern 0:7 unterlag. Dieses Spiel fand allerdings nicht zu Hause am Haldenweg statt, weil der VfL Bochum nicht auf Kunstrasen spielen wollte, sondern stattdessen auf der Anlage des TuS Stockum. Auch in der Saison 2011/2012 hat man wieder für das Finale des Kreispokals qualifiziert, wo man in wenigen Tagen im Lohrheidestadion auf die SG Wattenscheid 09 trifft.