TuS Eving Lindenhorst
1
:
2
      DJK TuS Hordel      
  TuS Eving Offiziell
:
  TuS Hordel Offiziell
Westfalenliga 11/12 - Sonntag, 20.Mai 2012, 15.00 Uhr
TuS Eving Lindenhorst - DJK TuS Hordel (0:2) 1:2

Spielort: Eckey-Stadion, Dortmund
Zuschauer: 150
TuSE: Piontek - A.Konya, Tech, Werner - Homann (45.Rammel), Bugri, Erzen - Löwenberg (63.E.Konya) - Gondrum (68.Suljakovic), Bouzerda, Gomes.
TuSH: Felbick – M.Wagener, Büscher, Thormann, Sell – Wilhelm, K.Rudolph, P.Rudolph, Dragicevic (58.Severich) – Krüger, Ginczek (66.Nehlson).
Tore:
0:1 Ginczek (28.),
0:2 Ginczek (31.),
1:2 Werner (64.)
Schiedsrichter: Frederik Rasch (Ibbenbüren)
Rote Karte: Sell (Hordel, 85., grobes Foulspiel)

Der Traum von einer Zukunft in der fünftklassigen Oberliga Westfalen geht für die DJK TuS Hordel weiter. Durch den heutigen verdienten Erfolg bei TuS Eving Lindenhorst verteidigt man zumindest den 6. Tabellenplatz in der sechstklassigen Westfalenliga, der zumindest für die Relegation aber vielleicht sogar für die direkte Qualifikation also den Aufstieg in die neue Oberliga Westfalen reicht. In der ersten Halbzeit beherrschte man das Spiel und Gegner nach Belieben und als Dawid Ginczek in der 28. und 31. Minute mit einem Doppelschlag die Gäste auf die Siegerstraße brachte, hätte man eigentlich schon 2:0 oder 3:0 führen müssen. Bis dahin hatte man mehrmals frei vor dem Torwart gestanden und sogar einen Foulelfmeter verschossen. TuS Hordel spielte auch weiterhin überlegen und zeigte teilweise sehr schöne Spielzüge. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit gelang den Gastgebern dann der überraschende Anschlusstreffer und wie so häufig im Fußball war es plötzlich ein ganz anderes Spiel, denn die Gastgeber drückten jetzt auf das Ausgleichstor und Hordel konnte sich kaum noch befreien, vergab dazu die gelegentlichen Konterchancen kläglich und musste so bis zum Abpfiff zittern.

TuS Eving Lindenhorst stammt aus dem nordöstlich des Dortmunder Hafens liegenden Stadtteil Eving. Der Klub ist eng mit den Zechen Minister Stein und Hardenberg verbunden und stieg in der Saison 1951/52 mit Trainer Dettmar Cramer (also mit meinem Onkel) in die damals drittklassige Landesliga Westfalen auf. 1961/62 stieg man erstmals in die damals zweitklassige Verbandsliga auf und pendelt seitdem mehr oder weniger immer zwischen Verbandsliga und Landesliga hin und her. Der Klub hat einen Ruf als die Dortmunder Talentschmiede und bildete Spieler wie 
Michael Zorc, Stefan Klos, Lars Ricken oder Francis Bugri für Borussia Dortmund aus. Mit Rückkehrer Francis Bugri und Sascha Rammel stehen derzeit zwei ehemalige BVB-Profis im Kader von TuS Eving. Aber auch der VfL Bochum profitierte schon von der Nachwuchsarbeit des TuS Eving.
Dieter Zorc, der Vater von Michael Zorc, absolvierte seine ersten zwei Länderspiele in der Deutschen Amateurnationalmannschaft im Juni 1966 als TuS-Spieler. In der Saison 71/72 absolvierte er 21 Bundesligaspiele für den VfL Bochum. Seit der Saison 2009/2010 geht es nach einigen mittelmäßigen Jahren wieder bergauf mit dem TuS Eving. 2010 wurde man Dortmunder Hallenstadtmeister und stieg in die sechstklassige Westfalenliga auf. Dazu sah es in dieser Saison lange so aus, als ob man gute Chancen auf die Qualifikation zur fünftklassigen Oberliga Westfalen in der kommenden Saison 12/13 hätte. Eine Negativserie in der Rückrunde sorgte aber dafür, dass man ins Tabellen-Mittelfeld abstürzte und auch in der kommenden Saison in der sechstklassigen Verbandsliga spielen wird.