Spielverein Zweckel 1923  
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Aplerbecker SC 09 Dortmund
  SV Zweckel Offiziell
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  ASC 09 Dortmund Offiziell
Westfalenliga 12/13 - Sonntag, 7.Oktober 2012, 15.00 Uhr
Spielort: Sportanlage Dorstener Straße, Gladbeck
Zuschauer: 350
SVZ: Grüger - Koch, Kaminski, Striewe, Ucar - Cakiroglu, Poloczek, Trampe (52.Yigit) - Leifgen (89.Zoladz), Krawietz, Schmidt (71.Krakala)
ASC: Altfeld - Schweers, Vollmerhaus, Enke, Mihajlovic - Bugri, Rudnik, Werner, Seifert (68.Naßhan) - Schwarz, Lennertz
Tore:
0:1 Enke (34.),
1:1 Leifgen (57.)
Schiedsrichter: Thomas Altgeld (Bochum)

9. Spieltag der sechstklassigen Westfalenliga. An diesem schönen Oktober-Nachmittag empfing Aufsteiger SV Zweckel in der heimischen Sportanlage an der Dorstener Straße in Gladbeck den ASC 09 Dortmund. Am Ende trennten sich beide Teams mit 1:1, was insgesamt sicherlich in Ordnung geht, denn die erste Halbzeit ging zwar ganz klar an die Gäste aus Aplerbeck, die eigentlich sogar höher als 1:0 führen hätten können. In den zweiten 45 Minuten waren die Gastgeber das tonangebende Team und hatten nach dem Ausgleich nach ca. einer Stunde Spielzeit sogar noch das 2:1 auf dem Fuß. Erst als Krawietz vom SV Zweckel kurz vor dem Ende nach der Gelb-Roten-Karte vorzeitig das Feld verlassen musste, drängten die Gäste in den letzten Minuten noch einmal ihrerseits auf das Siegtor. Der ASC Dortmund liegt damit derzeit auf dem vierten Platz, nur sechs Punkte und ein Spiel weniger als Spitzenreiter FC Brünninghausen. Der SV Zweckel liegt auf dem für einen Aufsteiger sehr guten siebten Tabellenplatz. 350 Zuschauer waren eine sehr gute Kulisse für einen Vergleich in dieser Spielklasse. Der Vorortklub aus Gladbeck verfügt über eine sehr schöne Anlage mit Lautbahn und sechs Stufen rundherum.

1923 wurde der Spielverein Zweckel also gegründet. Im Jahr 1929 musste der SV Zweckel mit den Vereinen BV Rentfort, SuS Gladbeck und SpVg Schwarz/Gelb Gladbeck gegen seinen Willen einen Gesamtverein bilden. Zu diesem Zeitpunkt spielte die erste Fußballmannschaft in der höchsten Spielklasse. Nur drei Jahre nach der Fusion wurde der Verein neugegründet und er musste dadruch wieder in der untersten Spielklasse starten. Von 1953 bis 1955, von 1965 bis 1968, 1969 bis 1976 spielte man jeweils in der Landesliga. Erst 2009 schaffte man wiederum den Aufstieg in die Landesliga, um 2012 erstmals den Aufstieg in die Verbandsliga (Westfalenliga) zu schaffen. 
Der Aufstieg in die sechstklassige Westfalenliga ist demnach der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Nach einem Viertel der Saison sieht so aus, als ob der Klassenerhalt gelingen sollte.