Holzwickeder SpVgg  
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SuS Bad Westernkotten
  SV Holzwickede Offiziell
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  SuS Bad Westernkotten Offiziell
Landesliga Wf. 11/12 - Sonntag, 17.Juni 2012, 15.00 Uhr
SV Holzwickede - SuS Bad Westernkotten (1:1) 1:1

Spielort: Emscherstadion, Holzwickede
Zuschauer: 250
HSV: Halilovic – Aktas, Tran, Kaczmarek (78.Gutic), Devoli, Stutter, Senga, Hesse (55.Üstün), Wahle, Suchy (55.Lenz), Kaiser
SuS: Kaupmann – Köthemann, Wenner, Aust, Doski, Averhage, Rehborn (90.Spiekermann), Eickmann (84.Gerling), Janetzky, Salzmann, Gierth
Tore:
1:0 Aktas (4.),
1:1 Köthemann (38.)
Schiedsrichter: Jonathan Lautz (Burbach)

An diesem sonnigen Sonntag war man 25 Minuten unterwegs, bis man das Emscherstadion des SV Holzwickede, in unmittelbarer Nähe des Dortmunder Flughafens erreichte. Am letzten Spieltag der siebtklassigen Landesliga Westfalen (Staffel 5) empfing der Tabellenfüher SV Holzwickede den SuS Bad Westernkotten (aus einem Stadtteil aus Erwitte). Vor dem Spiel war die Ausgangslage eigentlich ganz einfach. Beide Teams brauchten jeweils einen Punkt, um ihr (Saison)ziel zu erreichen: Für die SV Holzwickede ging es um die Meisterschaft, also den Aufstieg in die sechstklassige Verbandsliga und für die Gäste um den Klassenerhalt bzw. die Qualifikation für die Relegation. Die Gastgeber starteten furios in die Partie und gingen durch einen Torwartfehler bereits nach vier Minuten mit 1:0 in Führung, verpassten es aber im Anschluss noch einen Treffer nachzulegen. So wurden die Gäste langsam immer besser und dominierten zeitweise das Spiel. Nachdem sie zahlreiche gute Torchancen nicht nutzen konnten, klappte es kurz vor dem Pausenpfiff doch noch mit Ausgleichstor, nach einem herrlichen Freistoßtor. In der zweiten Halbzeit waren große Torchancen auf beiden Seiten Fehlanzeige und irgendwann hatte man sich auf das 1:1 geeinigt, dass beiden - wie oben beschrieben - zum Erreichen ihrer Ziele (zumindest für diesen Nachmittag) reichte.

Die Spielvereinigung Holzwickede kommt aus der gleichnamigen ca. 17.000 Einwohner zählenden Gemeinde, die zum Kreis Unna gehört, im Westen direkt an Dortmund grenzt und nur einen Steinwurf vom Flughafen Dortmund entfernt liegt. Das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte war bislang das Jahr 1976, als man Deutscher Amateurmeister (durch ein 1:0 im Finale gegen den VfR Bürstadt in Oldenburg) und Vize-Westfalenmeister wurde. In der Westfalen-Meisterschaft war man in jenem Jahr dem SC Herford knapp unterlegen (1:3 und 1:2) und verpasste so nur ganz knapp die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Ab der Saison 81/82, als man aus der drittklassigen Oberliga Westfalen abstieg, ging es abwärts. 1993/94 qualifizierte man sich noch einmal eine Saison für die drittklassige Oberliga Westfalen. Durch die Einführung der Regionalliga rutschte ein Jahr später in die Viertklassigkeit ab. Nach dem Abstieg 1997 wurde man sogar bis in die Bezirksliga heruntergereicht. 2011 gelang der Aufstieg in die siebtklassige Landesliga und 2012 also der direkte Durchmarsch in die sechstklassige Verbandsliga. Seit Sommer 2011 ist Ingo Peter, der seine erfolgreichste Zeit als Trainer zwischen 1994 und 2003 bei den Sportfreunden Siegen hatte, Cheftrainer beim HSV.