Borussia Mönchengladbach II
 
3
:
1
       VfL Bochum 1848 II       
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:
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Regionalliga West 11/12 - Samstag, 3.März 2012, 14.00 Uhr
Borussia Mönchengladbach II - VfL Bochum II (2:1) 3:1

Spielort: Grenzlandstadion, Mönchengladbach
Zuschauer: 306
VfL: Blaswich - Schumacher, Heubach, Dams - Bieler, Bastürk - Younes (55.Odenthal), Korb, Dowidat - Leckie (55.Podszus), Bäcker (79.Tobor)

VfL: Esser - Caspari, Kalina, Stevens, Götze - Mengert, Wolff, Bulut - Freiberger (46.Kyei), Kefkir (46.Hrustic) - Wassinger (61.Opiola)
Tore:
1:0 Bäcker (33.),
2:0 Bäcker (38.),
2:1 Kefkir (44.),
3:1 Tobor (90.+1)
Schiedsrichter: Andreas Steffens (Mechernich)

Unglückliche Niederlage für die U23 des VfL Bochum bei der U23 von Borussia Mönchengladbach. Über weite Strecken der Partie war man eigentlich die spielbestimmende und bessere Mannschaft. Durch einen Doppelschlag von Ex-Profi Fabian Bäcker in der 33. und 38. Minute lag man dann plötzlich und überraschend 0:2 hinten. Oguzhan Kefkir verkürzte kurz vor der Pause nach einem sehr schönen Angriff auf 1:2. Ohne Kevin Freiberger und Kefkir, die vor nicht einmal 24 Stunden noch bei der 0:2-Heimniederlage der VfL-Profis gegen Dynamo Dresden auf dem Platz standen, ging es dann in die zweite Hälfte. Weiterhin dominierten die Gäste das Spiel und kamen auch zu guten Torgelegenheiten, die man allesamt ungenutzt ließ. Die größte vergab Laurenz Wassinger, der zusammen mit Hans Kyei alleine auf das Gladbacher Tor zulief, aber anstatt abzuspielen es selbst versuchte und am Gladbacher Keeper scheiterte. In der Nachspielzeit warf man natürlich noch einmal alles nach vorne und fing sich noch das 1:3. Damit liegen die Gastgeber, die wie ihr Profiteam eine grandiose Saison spielen , in der viertklassigen Regionalliga nach 2/3 der Saison auf dem zweiten Tabellenplatz, während die "Zweite" des VfL Bochum auf dem 10. Platz, also im Mittelfeld der Tabelle, liegt.

Die U23 von Borussia Mönchengladbach trägt ihre Heimspiele im Grenzlandstadion in Rheydt aus, einer Gemeinde mit ca. 100.000 Einwohnern, die 1975 in die Stadt Mönchengladbach eingemeindet wurde. 1925 erstmals von der damaligen Stadt Rheydt eröffnet, und nach dem Ende des 2.Weltkrieges zunächst von der US-Army als Lazarett genutzt, wurde es 1950 wiedereröffnet, die Ränge aufgeschüttet aus 300.000 Kubikmetern Schutt aus der zerstörten Rheydter Innenstadt. 1961 zog der damalige West-Oberligist Borussia Mönchengladbach kurzzeitig hier ein und nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahre 1965 planten die Gladbacher zunächst sogar den endgültigen Umzug ins Grenzlandstadion (bei einer damaligen Kapazität von 70.000 Zuschauern), blieben aber letztendlich doch am Bökelberg. Heute fasst das Grenzlandstadion offiziell 10.000 Besucher. Direkt neben dem Grenzlandstadion befindet sich das RSV-Stadion, das Stadion des Rheydter Spielvereins, des ehemals größten Lokalkonkurrenten von Borussia Mönchengladbach, der vor der Gründung der Bundesliga sogar einen größeren Zuschauerzuspruch als die Borussia hatte.