VfL Bochum II   
 
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Regionalliga 11/12 - Samstag, 1.Oktober 2011, 14.00 Uhr
VfL Bochum II - Wuppertaler SV (4:0) 4:1

Spielort: Lohrheidestadion, Wattenscheid
Zuschauer: 651
VfL: Scholz - Caspari, Kalina, Wolff, Stevens - Kefkir, Mengert, Uzun (59.Fachat) - Freiberger (79.Opiola), Wassinger, Avci (85.Semlits)
WSV: Samulewicz - Moosmayer, Flottmann, Schlieter, El Hammouchi - Landers, Meier, Asaeda (46.Lorenz), Zieba (65.Zimmermann) - Assauer (46.Kastrati), Knappmann

Tore:
1:0 Wassinger (10., Vorarbeit Mengert),
2:0 Wolff (36.),
3:0 Wassinger (43., Uzun),
4:0 Kefkir (45.),
4:1 Moosmayer (85.)
Schiedsrichter: Tim-Julian Skorczyk (Salder)

Dieser Samstag bei herrlichen, spätsommerlichen Temperaturen sollte ein Tag voll von Gefühlsschwankungen werden. Zunächst früh morgens die spontane Entscheidung doch nicht zum Spiel der Profis nach Ingolstadt zu fahren, um doch nicht wieder zig Euro auszugeben und sich hinterher nur zu ärgern. Dann die erste Halbzeit der Profis in Ingolstadt im Radio gehört und nach dem 1:3-Pausenrückstand der Überzeugung, dass die morgendliche Entscheidung absolut richtig war, hatte der VfL doch schon in der vergangenen Saison beide Duelle mit dem FC Ingolstadt deutlich verloren. Spontan entschieden, noch in die Lohrheide zu fahren, um die zweite Mannschaft gegen den Wuppertaler SV und endlich einmal wieder ein Erfolgserlebnis des VfL Bochum zu sehen. Chong Tese hatte inzwischen in Ingolstadt auf 2:3 verkürzt, aber Ingolstadt wohl die gerade die nächste Großchance zum 4:2 vergeben. So ging es hinein ins Lohrheidestadion, wo die Zweite des VfL nach früher Führung erst auf 2:0, dann auf 3:0 und wenige Minuten später sogar auf 4:0 gegen den Aufstiegsfavoriten aus Wuppertal erhöhte. Während die frustrierten Anhänger des WSV von einem Platzsturm von der Polizei nur mit Mühe abgehalten werden konnten, machte die Runde durchs Stadion, dass der VfL inzwischen 4:3 in Ingolstadt führt. Ungläubig aufs Smartphone geschaut, und tatsächlich hatte Inui mittlerweile sogar auf 5:3 für den VfL erhöht. Die zweite Mannschaft des VfL gewann das heutige Spiel jedenfalls letztendlich hochverdient mit 4:1 und fuhr im neunten Saisonspiel den zweiten Saisonsieg ein, wodurch man sich einen Platz im gesicherten Mittelfelde sicherte. Die Gäste aus Wuppertal möchten in dieser Saison eigentlich in die 3.Liga aufsteigen, aber liegen nach den bisherigen neun Spielen mit nur einem Saisonsieg auf dem drittletzten Tabellenplatz. Für Neu-Trainer Hans-Günter Bruns, der den Ex-VfLer Karsten Hutwelker ablöste, war es ein ähnlich katastrophales Debüt wie für Andreas Bergmann als VfL-Trainer vor ein paar Wochen gegen den SC Paderborn.