SG Dynamo Dresden
 
3
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0
    Rot Weiss Ahlen   
  SG Dynamo Offiziell
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  R.W.Ahlen Offiziell
3.Liga 10/11 - Samstag, 19.März 2011, 14.00 Uhr
Dynamo Dresden - Rot Weiss Ahlen (2:0) 3:0

Spielort: Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden
Zuschauer: 13.432
SGD: Kirsten - Strifler, Hübener, Jungwirth, Schuppan - Solga, Fiel - Pfeffer, Kegel (85.Jungnickel), Röttger (73.Koch) - Schahin 

RWA: Kühn - Blacha, Fleßers (82.Stiller), Flottmann, Vrzogic - Celik (66.Dahlhoff) - Hille (46.Eckel), Ghasemi-Nobakht, Wölk, Piossek - Taylor
Tore:
1:0 Schahin (10.),
2:0 Röttger (39.),
3:0 Schahin (59.)
Schiedsrichter: Florian Steinberg (Korntal)

Zu Besuch an diesem Wochenende auf der Leipziger Buchmesse bot sich die Chance zwischendurch auch ein bisschen Fußball zu schauen und die Wahl fiel auf Dresden und das nagelneue Rudolf-Harbig-Stadion. Kurz nach meinem letzten Besuch im August 2007, als der VfL Bochum das Duell in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Dynamo Dresden mit 1:0 gewann, wurde das alte Rudolf-Harbig-Stadion komplett abgerissen und bis 2009 durch ein modernes, reines Fußballstadion ohne Laufbahnen ersetzt, das eigentlich ganz schick geworden ist, u.a. weil man sehr nah am Ort des Geschehens sitzt bzw. steht und die Sicht von nahezu allen Plätzen hervorragend ist. Allerdings fehlen die für Dresden typischen Flutlichtmasten ("Giraffen" genannt), die dem Neubau leider auch zum Opfer fielen. Immerhin wurde die alte Anzeigentafel erhalten. Sie steht immer noch an gleicher Stelle wie vorher, hinter der neuen Heimkurve als eine Art Denkmal.

Am 29. Spieltag der diesjährigen Saison in der eingleisigen 3.Liga entwickelte sich ein interessantes Spiel, das phasenweise sogar auf höherem Niveau war, als manches Zweitligaspiel, das ich in dieser Saison gesehen habe. Die Gastgeber dominierten das Spiel und gewannen hochverdient, auch weil Stürmer Dani Schahin einen "Sahnetag" erwischt hatte und ihm so ziemlich alles gelang. Beim 3:0 umkurvte er gleich drei Ahlener Gegenspieler wie Slalomfahnen. Die Gäste aus Ahlen gaben sich aber in keiner Phase des Spiels auf und zogen ihren offensiven Spielstil weiter durch. Nach dem 3:0 für Dresden in der 59. Minute war das Spiel allerdings gelaufen und die Gastgeber verwalteten nur noch den Vorsprung, während die Gäste auf das Anschlusstor drängten.

Für einen kurzweiligen Nachmittag bei frühlingshaftem Wetter sorgte auch der supportwillige Teil der knapp 14.000 Zuschauer. Der Support der Gastgeber war wie gewohnt sehr laut, durchgängig und abwechslungsreich und entsprach allen Erwartungen an diesem Tag. Aus dem westfälischen Münsterland waren nur ca. 40 Anhänger mit in die sächsische Landeshauptstadt gekommen und gingen dementsprechend total unter.