SC Rot-Weiß Oberhausen
3
:
2
         FC Sankt Pauli         
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:
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Ultra Sankt Pauli
2.Bundesliga 08/09 - Freitag, 13.Februar 2009, 18.00 Uhr
Rot-Weiß Oberhausen - FC Sankt Pauli (3:1) 3:2

Spielort: Stadion Niederrhein, Oberhausen
Zuschauer: 7.952
RWO: Pirson - Pappas, B.Reichert, Schlieter - Falkenberg, T.Kruse, Embers - Heppke (77.Landers), Kaya (84.de Cock) - Nöthe (71.Lüttmann), Terranova
FCP: Hain - Rothenbach, Morena, Gunesch, Weigelt (24.Drobo-Ampem) - Boll - Bruns (84.Ludwig), Hennings (80.Brunnemann), Schultz, Trojan - Sako
Tore:
1:0 Heppke (4., Rechtsschuss),
2:0 Kaya (10., Foulelfmeter, Vorarbeit Terranova),
3:0 Heppke (20., Linksschuss, Terranova),
3:1 Trojan (43., Linksschuss, Boll),
3:2 Trojan (83., Foulelfmeter, Brunnemann)
Schiedsrichter: Bibiana Steinhaus (Hannover)

Einen Tag vor dem grandiosen Derbysieg des VfL gegen den Nachbarn aus Gelsenkirchen ging es am Freitag Abend mit Freunden aus Hamburg und aus Norwegen zum Auftritt des FC Sankt Pauli bei Rot-Weiß Oberhausen. Aus positiver Betrachtungsweise war das natürlich (endlich mal wieder?) ein Spiel mit "Old-School-Feeling". Widrige äußere Bedingungen spürt man im Zeitalter der modernen, überdachten Arenen ja kaum noch. Wenn man es negativ sieht, war es einfach ein grausames Zweitliga-Spiel im unüberdachten Niederrheinstadion, bei Kälte und Dauerregen.

Aus Sicht der Gäste hätte das Spiel kaum schlechter beginnen können. Bereits nach zehn Minuten lagen die Gastgeber 2:0 vorne und legten nach 20 Minuten auch noch das dritte Tor nach. Kurz vor der Pause gab es dann zaghaften Jubel im Gästeblock, nachdem Ex-VfLer Filip Trojan auf 3:1 verkürzt hatte. In einer langweiligen zweiten Halbzeit sah es lange Zeit so aus, als ob die Gastgeber den Sieg souverän nach Hause bringen würden. Sieben Minuten vor dem Ende wurde es dann doch plötzlich noch einmal spannend, als wiederum Trojan, diesmal per Foulelfmeter, zum 3:2 traf. Es blieb aber am Ende beim 3:2-Sieg für die  Gastgeber.

Lange Zeit war es (verständlicherweise) sehr ruhig im Gästeblock, aber als St.Pauli in der zweiten Halbzeit immer besser wurde, wurde auch die Stimmung immer besser. Insgesamt waren die ca. 2.000 Gästeanhänger aber viel lauter und aktiver als die der Gastgeber. Von den Gastgebern hörte man trotz zwischenzeitlicher 3:0-Führung kaum etwas. Ein enttäuschender Auftritt der RWO-Supporter, nachdem sie beim Besuch in der letzten Saison beim Spiel gegen Erfurt sehr überzeugen konnten.

Das Niederrheinstadion bleibt für mich (neben dem Grotenburg-Stadion in Uerdingen) das Stadion mit den meisten negativen Erinnerungen. Mit dem VfL Bochum gab es hier zwei Klatschen (0:3 und 1:6), in der letzten Saison verpasste RWO durch ein schlappes 0:0 den vorzeitigen Aufstieg.