VfL Bochum 1848
5
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4
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Testspiel 07/08 - Samstag, 7.Juli 2007, 18.00 Uhr
VfL Bochum - Hajduk Split (4:3) 5:4

Spielort: Blumenhain-Stadion, Borken(Hessen)
Zuschauer: 1.000
VfL: Lastuvka - Concha (80. Nimptsch), Maltritz, Drsek (46. Yahia), Meichelbeck (46. Bönig) - Pfertzel (46. Ilicevic), Dabrowski, Schmidtgal, Grote (65. Zdebel) - Epalle (70. Bechmann), Sestak (77. Mieciel)
HNK: Balic - Gal, Zivkovic, Buljat, Pelaic (69. Rubil) - Hrgovic, Gabric (87. Oremus), Andric, Cernat - Kalinic (83. Cubrilo), Rukavina
Tore:
1:0 Sestak (6.), 2:0 Dabrowski (21.), 3:0 Epalle (23.), 3:1 Rukavina (30.,FE), 3:2 Kalinic (35.), 3:3 Rukavina (36.), 4:3 Dabrowski (39.), 5:3 Bechmann (72.), 5:4 Kalinic (73.)
Schiedsrichter: Stefan Trautmann

Es war das erste Testspiel einer völlig neu formierten VfL-Mannschaft (11 Neuzugänge und 13 Abgänge) gegen den Traditionsklub Hajduk Split, den kroatischen Vizemeister 06/07. Gespielt wurde auf der Anlage von Grün-Weiß Borken in Nordhessen vor ca. 1.000 Zuschauern. Überraschenderweise wurde es kein langweiliger Sommer-Testkick, sondern ein interessantes und unterhaltsames Spiel, mit insgesamt neun Toren.

In der 6. Minute bereits die Führung für den VfL, als sich Stanislav Sestak nach einer Flanke von Matias Concha schön durchsetzte und den Ball am Torwart vorbei zum 1:0 einschob. In der 21. Minute erhöhte Christoph Dabrowski per Kopf, nach einer Ecke von Dennis Grote, auf 2:0. Nur zwei Minuten später stand es 3:0 für den VfL, als Joel Epalle einen Abwehrfehler der Kroaten eiskalt ausnutzte.

Die ca. 100 Hajduk-Fans, die ihr Team während des gesamten Spiels lautstark unterstützten, drückten anschließend ihren Unmut über die Leistung ihrer Mannschaft aus, indem sie das Spiel für sieben Minuten unterbrachen, durch das Werfen von Feuerwerkskörpern und Flaschen auf das Spielfeld und das Zünden von Rauchbomben auf der Tribüne.

Das Team von Hajduk war auf jeden Fall plötzlich hellwach und schaffte innerhalb von nur sechs Minuten den Ausgleich. Die Aufholjagd für den 17-maligen Meister (9 x Jugoslawischer Meister und 8 x Kroatischer Meister) begann allerdings durch einen geschenkten Foulelfmeter. Aber nur drei Minuten nach dem 3:3 war es erneut Christoph Dabrowski per Kopf, der das 4:3 erzielen konnte.

In der zweiten Halbzeit ließen es beide Teams etwas gemählicher angehen. In der 72. Minute erzielte der gerade eingewechselte Tommy Bechmann das 5:3. Das schien die endgültige Entscheidung in diesem Spiel zu sein, aber nur eine Minute später fiel der erneute Anschlusstreffer der Kroaten zum 5:4. Hajduk war in der Schlussphase deutlich bemühter als der VfL, wollte unbedingt noch das Ausgleichstor erzielen, aber mit etwas Glück und Geschick verteidigte der VfL den knappen Vorsprung.