VfL Bochum 1996/97
8
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12
Dareks Allstar Team
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Abschiedsspiel 07/08 - Samstag, 8.September 2007, 17.00 Uhr
VfL Bochum 96/97 - Dareks Allstar Team (6:4) 8:12

Spielort: Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer: 22.000
VfL: Thomas Ernst, Uwe Gospodarek, Ralf Zumdick - Mirko Dickhaut, Max Eberl, Frank Fahrenhorst, Mathias Jack, Thorsten Kracht, Axel Sundermann, Tomasz Waldoch - Thordur Gudjonsson, Frank Heinemann, Peter Közle, Peter Peschel, Thomas Reis, Olaf Schreiber, Thomas Stickroth, Dariusz Wosz - Holger Aden, Henryk Baluszynski, Kai Michalke
DAT: Jens Adler, Rein van Duijnhoven, Christian Fiedler - Michael Bemben, Philipp Bönig, Sören Colding, Olaf Dressel, Christian Herrmann, Thomas Kempe, Marcel Maltritz, Martin Meichelbeck, Rob Reekers, Uwe Stöver - Pal Dardai, Dirk Eitzert, Paul Freier, Thomas Häßler, Jörg Heinrich, Michael Rzehaczek, Jörg Schwanke, René Tretschok, Uwe Wegmann, Dariusz Wosz, Thomas Zdebel - Vahid Hashemian, Ulf Kirsten, Michael Preetz
Tore:
0:1 Bönig (4.), 1:1 Wosz (10.), 2:1 Közle (13.), 3:1 Közle (19.), 3:2 Dressel (20. FE), 4:2 Wegmann (21.), 5:2 Baluszynski (25.), 6:2 Heinemann (27.), 6:3 Eitzert (39.), 6:4 Eitzert (41.), 6:5 Rzehaczek (54.), 6:6 Wosz (57.), 7:6 Peschel (58.), 7:7 Kirsten (60.), 7:8 Rzehaczek (68.), 7:9 Kirsten (70.), 7:10 Preetz (72.), 8:10 Zumdick (78. FE), 8:11 Preetz (86.), 8:12 Hashemian (87.)

Als erster VfL-Spieler überhaupt bekam Dariusz Wosz vom Verein ein offizielles Abschiedsspiel, das am Länderspiel-Wochenende Anfang September 2007 ausgetragen wurde. Mehr als 20.000 Zuschauer feierten Bochums Nummer Zehn der vergangenen 16 Jahre. 13 Jahre trug er beim VfL Bochum das Trikot mit der Nummer Zehn, mit einer kleinen Unterbrechung von drei Jahren, in denen er für Hertha BSC Berlin spielte. Eingeladen hatte er viele Freunde und Mitspieler seiner erfolgreichen Karriere.

In der Winterpause 91/92 war er zum VfL Bochum gekommen, nachdem die Hinrunde noch für seinen Stammverein, den Halleschen FC, in der 2.Bundesliga absolviert hatte. Schon in der Saison 92/93 war er unumstrittener Stammspieler beim VfL (33 Einsätze). Es war aber der Beginn der Fahrstuhlzeit: 92/93 der Abstieg, 93/94 der direkte Wiederaufstieg, 94/95 der erneute Abstieg und 95/96 der erneute Wiederaufstieg. 96/97 dann die grandiose Saison mit der UEFA-Cup-Qualifikation und 97/98 die großartigen Auftritte im UEFA-Cup.

1998 folgte dann der Wechsel zu Hertha BSC Berlin, wo er zu Beginn eine ebenfalls erfolgreiche Zeit erlebte. Mit Hertha spielte er in der Champions League und in der Nationalmannschaft gehörte er zum Stammpersonal. In seiner dritten Saison in Berlin, 2000/2001, saß er allerdings nur noch auf der Bank oder Tribüne und so kehrte er 2001 wieder zurück zum VfL. Nach dem Aufstieg 01/02 gab es eine gute Saison 02/03 und erneut eine grandiose Saison 03/04, mit der erneuten Qualifikation für den UEFA-Cup. Es folgte aber 04/05 wieder ein Abstieg und 05/06 wieder der direkte Wiederaufstieg. In seiner letzten Saison, 06/07 kam er nur am letzten Spieltag in Mönchengladbach zum Einsatz und erzielte 12 Minuten nach seiner Einwechslung das entscheidende 0:2.

Zahlreiche Momente (vor allem Tore) werden unvergessen bleiben. Mir fallen da spontan vor allem das geniale Freistoßtor in der 89. Minute zum 2:2 gegen Bayer Leverkusen am letzten Hinrunden-Spieltag der Saison 96/97, der 1:0-Siegtreffer in Israel bei seinem Länderspieldebüt im Februar 1997 und eben sein letztes Tor beim Sieg in Mönchengladbach ein.

Bei seinem Abschiedsspiel spielte auf der einen Seite das VfL-Team, das 96/97 mit Platz fünf in der Bundesliga erstmals in der Vereinsgeschichte des VfL den Einzug in den UEFA-Cup schaffte und in der Folgesaison für unvergessliche Abende sorgte, nach Siegen gegen Trabzonspor und den FC Brügge.

Auf der anderen Seite agierte ein von Dariusz Wosz zusammengestelltes Allstar-Team, mit Freunden aus seiner Zeit beim Halleschen FC (Adler, Tretschok), bei Hertha BSC (Fiedler, Dardai, Preetz) und aus VfL-Zeiten vor und nach 96/97. Dazu waren mit Thomas Häßler und Ulf Kirsten zwei Freunde aus der Nationalmannschaft dabei.