VfL Bochum 1848
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2.Bundesliga 05/06 - Sonntag, 7.Mai 2006, 15.00 Uhr
VfL Bochum - Karlsruher SC (1:1) 2:3

Spielort: Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer: 25.374
VfL: van Duijnhoven - Colding, Czyszczon, Meichelbeck, Bönig - Zdebel - Imhof, Trojan (61.Grote) - Misimovic - Edu (79.Wosz), van Hout
KSC: Miller - Dick, Eggimann, Eichner (70.Dundee), Carnell - Schwarz, Aduobe (46.Staffeldt) - Mutzel, Federico - Kapllani, Freis
Tore:
0:1 Kapllani (23., Kopfball, Vorarbeit Carnell),
1:1 Edu (37., Linksschuss, van Hout),
1:2 Dundee (74., Linksschuss, Mutzel),
2:2 van Hout (76., Rechtsschuss, Misimovic),
2:3 Schwarz (90+1., Rechtsschuss, Federico)
Schiedsrichter: Sahler (Muttestadt)

Im letzten Heimspiel der Saison 2005/2006 war das Sportliche fast nebensächlich für den VfL. Man war bereits aufgestiegen, während es für den heutigen Gegner - den Karlsruher SC - noch um den Aufstieg ging. So kam auch der heutige Auswärtssieg durch ein Tor in der Nachspielzeit zu Stande. Die Gäste hatten heute einfach den stärkeren Willen, weil sie unbedingt siegen wollten und bis zur letzten Sekunde dafür kämpften.

Statt einer rauschenden Aufstiegsparty war es mehr eine traurige Abschiedsparty. Dabei spielte das heutige Ergebnis keine Rolle. Drei VfL-Spieler, die die letzten Jahre mitgeprägt haben, sagten Servus. Während Dariusz Wosz noch nicht endgültig verabschiedet wurde, weil er wohl im Verein bleibt, wurden Rein van Duijnhoven und Søren Colding gebührend gefeiert und verabschiedet.

Nach 7 Jahren mit Rein van Duijnhoven geht beim VfL eine Ära zu Ende. Der mittlerweile 38-Jährige holländische Keeper bekommt keinen Vertrag mehr, und beendet seine Karriere oder spielt noch ein Jahr bei einem anderen Verein. Die Stimmungskanone im Team wird unvergessen bleiben. In seinen besten Zeiten gehörte er zu den besten Torhütern der Bundesliga. Fannah wie immer verabschiedete er sich leicht angeschlagen von den Fans und stieg in den Bus zu seinen Verwandten und Freunden aus Helmond, die ihn wie so oft in Bochum besucht hatten.

Nach 5,5 Jahren verlässt mit Søren Colding der Musterprofi den VfL. Bis auf das letzte halbe Jahr war er praktisch nie verletzt und gab immer alles für den VfL, mit dem er sich sehr identifizierte. Er geht zurück zu seinem Stammverein Brøndby, wo er im Marketing und Jugendbereich arbeiten wird.

Beide werden in Bochum wohl unvergessen bleiben.