SC Preußen Münster
2
:
1
     VfL Bochum II     
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:
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OL Westfalen 06/07 - Freitag, 15.September 2006, 19.00 Uhr
Preußen Münster - VfL Bochum (0:1) 2:1

Spielort: Preußenstadion, Münster
Zuschauer: 2.650
SCP: Joswig - Wersching, Thamm, Matlik (83. Szollar), Caspers - Brinkmann, Seggewiß (73. Mayer), Ende, Siedschlag - Sowislo (51. Piorunek), Gurzynski
VfL: Luthe - Könemann, Czyszczon, Fabian, Klinger - Hille (69. Ziegler), Yilmaz (80. Oppermann), Zajas, Lyttek - Kratofiel (88. Nimptsch), Güclü
Tore:
0:1 Hille (32.),
1:1 Siedschlag (72.),
2:1 Gurzynski (90./+1)
Schiedsrichter: Seyinc (Dortmund)
Rote Karte: Klinger (Bochum/87.) wegen Nachtretens

An einem warmen Spätsommerabend stand für die 2. Mannschaft des VfL das Auswärtsspiel beim Topfavoriten auf den Aufstieg in die Regionalliga, Preußen Münster, auf dem Programm. Eine Halbzeit lang hielt "Die Zweite" nicht nur mit, sondern bestimmte sogar das Geschehen auf dem Platz. So stand es zur Pause verdientermaßen 0:1, durch ein schönes Tor von Sebastian Hille nach einer halben Stunde.

In der zweiten Hälfte nahmen die Gastgeber dann langsam das Heft in die Hand. Sie schnürten die Gäste immer mehr in die eigene Hälfte ein und entwickelten von Minute zu Minute mehr Druck, so dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit war, bis das Ausgleichstor fällt. Das fiel dann, aus Sicht des VfL, etwas früh in der 72. Minute, denn jetzt wollten die Preußen, lautstark angetrieben von ihren Fans, natürlich noch den Sieg. Äußerst unglücklich fiel der Siegtreffer dann noch in der 90. Minute.

Eindrucksvoll präsentierten sich die Münsteraner Anhänger mit einem Support, der weit über Oberliga-Niveau war. Wenn man bedenkt, dass die Preußen heute gegen einen aus ihrer Sicht eher unattraktiven Gegner, der praktisch keine Fans mitbrachte, antreten mussten, brauchen sich die Preußen-Anhänger sicher vor keinem Regionalliga-Klub (plus einem Teil der Zweitliga-Klubs) verstecken, was Stimmung und Atmosphäre angeht. Die Anhänger im Fanblock sangen 90 Minuten lang durch und auch Gegentribüne und Sitzplatztribüne supporteten zeitweise lautstark ihr Team.