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Fanclub Fosseberget
Adeccoliga (NOR) 2005 - Sonntag, 7.August 2005, 18.00 Uhr
Stabæk IF - Hønefoss BK (3:0) 3:0

Spielort: Nadderud Stadion, Bærum
Zuschauer: 3.021
SIF: Knudsen - Skjønsberg, Kjølø, I.A.Olsen, Holmvik - Stenvoll (58.Alanzinho), Jansson, Persson, Hauger - Nannskog, Markegård (60.Gunnarsson)
HBK: Solvoll - B.Olsen, Ellefsen, Lafton, Garshol (70.Smerud) - Øverby (46.Ademola), Tronseth, Koskela, Steffensen - Lafton, Saaliti (65.Sundgot)
Tore:
1:0 Jansson (10.),
2:0 Nannskog (27., Elfmeter),
3:0 Hauger (45.)
Schiedsrichter: Frank Vik

Am 17. Spieltag der 2. Liga in Norwegen empfing Stabæk das Team von Hønefoss BK. Während Stabæk nach 16 Spielen mit 37 Punkten auf Platz 1 stand (11 Siege, 4 Unentschieden, 1 Niederlage), lagen die Gäste vor diesem Spiel auf einem guten 5. Platz. Dazu stellt Stabæk mit dem Schweden Daniel Nannskog (14 Tore in 16 Spielen) den Topscorer der 2. Liga in Norwegen, die seit Saisonbeginn den Sponsornamen »Adeccoligaen« trägt.

In der Sommerpause hat Stabæk noch drei Neuzugänge verpflichtet, die dafür sorgen, dass man jetzt der Topfavorit auf den Aufstieg ist. Aus der Bundesliga kamen die beiden Schweden Markus Karlsson (von Rot-Weiß Essen) und Joakim Persson (von Hansa Rostock), dazu unterschrieb der 22-jährige Brasilianer Alanzinho einen 3,5-Jahres-Vertrag und soll für noch mehr Kreativität im offensiven Mittelfeld sorgen.

Vor dem Spiel wurde Stabæks Chef-Trainer Jan Jönsson mit einem neuen Lied gehuldigt. Der Schwede, der seit Januar diesen Jahres die Verantwortung bei Stabæk trägt, hat es scheinbar innerhalb von acht Monaten durch seine sympathische Art und durch das äußerst erfolgreiche Auftreten seines Teams in die Herzen der Fans geschafft.

Die ca. 3.000 Zuschauer sahen ein flottes Spiel mit einem hoch überlegenem Heimteam. Teilweise spielte Stabæk mehr mit Hønefoss als gegen Hønefoss. So fiel schon nach 10 Minuten das Führungstor durch Jesper Jansson. Nach einer halben Stunde markierte Daniel Nannskog sein Saisontor Nummer 15 per Elfmeter. Kurz vor der Pause konnten die Stabæk-Fans noch ein Traumtor von Henning Hauger bejubeln. Zur Pause konnte das Motto für die Gäste nur noch Schadensbegrenzung heißen.

Viel passierte in der zweiten Halbzeit allerdings nicht mehr. Stabæk gab sich mit dem 3:0 mehr oder weniger zufrieden und spielte viel passiver als in der ersten Hälfte. Wäre da nicht die Einwechselung des brasilianischen Neuzugangs Alanzinho gewesen, wäre es eine langweilige Hälfte geworden. Aber Alanzinho sorgte für Unterhaltung und Begeisterungsstürme bei den Stabæk-Fans, denn er spielte die Abwehr von Hønefoss schwindelig und war kaum zu stoppen.

Insgesamt präsentierte sich Stabæk absolut erstligareif. Sowohl die sportlichen Leistungen als auch die Zuschauerzahlen und die Stimmung im Stadion zeigen, dass Stabæk wohl sehr bald wieder in Norwegens Eliteliga spielen wird und dort auch hingehört. Zusammen mit den Fans im Stehplatzblock auf der Gegentribüne sorgte auch die Haupttribüne wieder für eine insgesamt grandiose Stimmung (gemessen an der Zuschauerzahl).