BV Borussia Dortmund
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    VfL Bochum 1848    
  BVB Offiziell
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  VfL Bochum Offiziell
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Ultras Bochum
Commando Bochum
1.Bundesliga 04/05 - Samstag, 12.Februar 2005, 15.30 Uhr

Borussia Dortmund - VfL Bochum 1848 (1:0) 1:0

Spielort: Westfalenstadion, Dortmund
Zuschauer: 75.500
BVB: Weidenfeller - Metzelder, Brzenska, Wörns, Dede - Kehl - Kruska, Kringe - Smolarek, Koller, Ricken (90.Bergdølmo)
VfL: Vander - Colding, Kalla, Maltritz, Bönig (83.Edu) - Preuß, Zdebel - Misimovic (80.Madsen) - Bechmann, Lokvenc, Trojan (71.Grote)
Tore:
1:0 Koller (21., Rechtsschuss, Vorarbeit Kringe)
Schiedsrichter: Hermann Albrecht (Kaufbeuren)

Es war wohl eines der kuriosesten Fußballspiele, das ich jemals gesehen habe. Zunächst begann alles mit heftigen Regenschauern, die den Platz des Westfalenstadions so unter Wasser setzten, dass so manches Fußballspiel schon vorher abgesagt worden wäre. Leider ist die Wasser-Drainage im Westfalenstadion schon seit Monaten so kaputt, dass das Wasser nicht richtig vom Spielfeld ablaufen kann. Mit Fußball hat das jedenfalls nicht mehr viel zu tun, wenn der Ball überhaupt nicht rollt. Da bleibt bis zur Fußball-WM 2006 noch einiges zu tun.

Das Spiel, das kämpferisch eines der besten VfL-Spiele in dieser Saison war, hatte eigentlich drei Höhepunkte.

 

Nach einer starken Anfangsphase des VfL, mit zwei Riesenchancen von Vratislav Lokvenc, der einmal knapp verzog und einmal nur den Pfosten traf, übernahm der BVB langsam das Kommando. Die Folge war in der 21. Minute das 1:0 für die Gastgeber. Nach einer Flanke von links von Krings köpfte Koller auf das Tor, Vander konnte den Ball nicht festhalten und Koller staubte ab.

Kurz nach der Pause wurde Preuß dann schön freigespielt, passte in die Mitte zu Lokvenc, der den Ball ins Tor schob. Schiedsrichter Albrecht erkannte das Tor zu Unrecht nicht an, wie die Fernsehbilder bewiesen und auch nach dem Spiel zahlreiche Dortmunder zugaben.

Dazu kam aus Bochumer Sicht ein verwehrter Elfmeter. Auch hier bewiesen die Fersehbilder, das ein Elfmeter berechtigt gewesen wäre. In der Schlussphase waren die VfL-Spieler mit ihren Kräften am Ende oder hatten resigniert, denn dort war der BVB näher am 2:0, als die Bochumer am Ausgleichstor.

So kommt man zu dem Fazit, dass Schiedsrichter Albrecht sicherlich nicht unschuldig an der Bochumer Niederlage war. Allerdings hatte der VfL, vor allem zu Beginn des Spiels, genug Torchancen, um das Spiel trotzdem erfolgreich zu beenden. Obwohl man dem VfL-Team beim Kampf und Einsatz heute keine Vorwürfe machen kann, steht man verdient dort unten auf einem Abstiegsplatz, wenn man solche Spiele, in denen man mehrere Großchancen kläglich vergibt, noch unglücklich verliert.