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 [ Fjørtoft ]
 09/10
Zitatesammlung - Jan Åge Fjørtoft:
Nur zweieinhalb Jahre (Juni 1998 bis März 2001) spielte Jan Åge Fjørtoft in Deutschland bei Eintracht Frankfurt, aber bleibt wegen seiner sympathischen Art und seinen lustigen Sprüchen unvergessen. Im April 2001 wechselte er zurück nach Norwegen zu Stabæk, wo er aber bei Mitspielern und Fans nicht ankam und beendete anschließend seine Karriere bei Lillestrøm SK, wo er jetzt aktuell als Manager arbeitet.

"Tore Pedersen ist ein sehr guter Freund. Ich bin jetzt hier, um für ihn eine Frau zu finden" (über die Gründe seines Wechsels zu Eintracht Frankfurt).

"Ich weiß nicht, ob Felix Magath die Titanic gerettet hätte. Aber die Überlebenden wären topfit gewesen!" (nach dem Klassenerhalt mit Frankfurt, Mai 2000).

"Sex vor dem Spiel lehne ich strikt ab. Schließlich teile ich vor den Spielen immer das Zimmer mit Bachirou Salou." (über sein Privatleben während der Saison).

"Der Trainer wird uns schon auf den Boden zurückholen. Morgen wird es den längsten Waldlauf der Geschichte geben." (nach dem 4:0-Sieg von Frankfurt gegen den VfL Wolfsburg, Ende April 2000)

"Eines möchte ich noch kurz anfügen. Auf der Homepage meines Kollegen Thomas Sobotzik habe ich gelesen, dass ich seinem Sohn so ähnlich sehe. Mit Frau Sobotzik habe ich aber schmunzelnd ausgemacht, dass an der Geschichte nichts dran ist." (im Sommer 2000 auf seiner Homepage).

"Magaths Training ist wie ein Zahnarzttermin. Man fürchtet sich vorher, aber danach fühlt man sich besser." (über die Trainingsmethoden von Felix Magath)

"Demnächst werden wir wohl auf Alcatraz unser Trainingslager abhalten." (weiter über Magaths Trainingsmethoden.)

"Dann lebe ich in Oslo, spiele immer noch Fußball und bin so langsam wie immer." (auf die Frage, was er mit 85 Jahren machen wird.)

"Ich habe das erst für Kritik an meiner Person gesehen. Alle sagen immer, dass ich langsam bin. Deshalb dachte ich, die Fans wollten mich zum Rennen animieren." (zu einem Plakat mit der Aufschrift "Fjørtoft darf nicht gehen")

"Das spricht vielleicht für eine schlechte Vereinskarriere - aber das war einer der Höhepunkte meiner Laufbahn." (auf die Frage, was ihm der Siegtreffer beim FC Bayern bedeute).

"Bei den ganzen verletzten Stürmern hatte der Trainer noch die Wahl zwischen mir und dem Busfahrer. Aber der Busfahrer hatte seine Fußballschuhe vergessen, deshalb durfte ich spielen." (nach einem Eintracht-Spiel gegen den SC Freiburg)

"Heute habe ich sicherlich so viel Unterstützung wie Leonid Breschnew früher bei den Sowjet-Wahlen." (nach dem Siegtreffer gegen Bayern München im Aktuellen Sportstudio)

"Dass ich nichts kann und trotzdem ab und zu ein Tor schieße." (über seine eigenen Fähigkeiten).

"Ich bin Norweger, ich kann nur meinen eigenen Namen schreiben." (bei einer Autogrammstunde, nach wiederholten Bitten um namentliche Widmungen)

"Branco tanzt und ich grätsche. Das ist der Unterschied zwischen Kamerun und Norwegen." (nach einem Spiel gegen den SC Freiburg).

"Noch zwei Jahre in Frankfurt und ich kehre als der Mahatma Gandhi Norwegens heim." (über die harte Saisonvorbereitung, bei der er sogar im Urlaub noch abnahm.)

"Ich meine, du holst norwegisches Wasser und wunderst Dich hinterher, dass es kein italienischer Wein ist!" (auf die Vorwürfe vom damaligen Eintracht-Trainer Fanz, er sei zu langsam und kein Konterspieler).

“Weil, der Trainer braucht jetzt Spieler mit harten Eiern.” (auf die Frage, warum er beim nächsten Spiel aufgestellt werden sollte)

"So schlimm war das gar nicht. Wir hatten viel Spaß miteinander. Ich bin mit ihm in den Wald gelaufen und rückwärts, ohne atmen zu können, wieder rausgekommen. Wir haben viel gelacht, wahrscheinlich, weil ich ein älterer Spieler war. Ich habe Magaths Disziplin mit nach Lillestrøm genommen, kombiniert mit Humor. Wir sollten alle viel mehr lachen. Gut, wir müssen zwei Stunden laufen oder dreimal am Tag trainieren, aber wir sollten Spaß dabei haben.“ (in einem Spiegel-Interview 2006 über die Zeit mit Felix Magath als Trainer)