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Zitatesammlung - Jan Åge
Fjørtoft:
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Nur zweieinhalb Jahre (Juni 1998 bis März
2001) spielte Jan
Åge Fjørtoft in Deutschland bei
Eintracht Frankfurt, aber bleibt wegen seiner sympathischen Art und
seinen lustigen Sprüchen unvergessen. Im April 2001 wechselte
er zurück nach Norwegen zu Stabæk, wo er aber bei
Mitspielern und Fans nicht ankam und beendete anschließend
seine Karriere bei Lillestrøm SK, wo er jetzt aktuell als
Manager arbeitet.
"Tore
Pedersen ist ein sehr guter Freund. Ich bin jetzt hier, um für
ihn eine Frau zu finden" (über die
Gründe seines Wechsels zu Eintracht Frankfurt).
"Ich
weiß nicht, ob Felix Magath die Titanic gerettet
hätte. Aber die Überlebenden wären topfit
gewesen!" (nach dem Klassenerhalt mit Frankfurt, Mai
2000).
"Sex vor dem
Spiel lehne ich strikt ab. Schließlich teile ich vor den
Spielen immer das Zimmer mit Bachirou Salou."
(über sein Privatleben während der Saison).
"Der Trainer
wird uns schon auf den Boden zurückholen. Morgen wird es den
längsten Waldlauf der Geschichte geben." (nach
dem 4:0-Sieg von Frankfurt gegen den VfL Wolfsburg, Ende April 2000)
"Eines
möchte ich noch kurz anfügen. Auf der Homepage meines
Kollegen Thomas Sobotzik habe ich gelesen, dass ich seinem Sohn so
ähnlich sehe. Mit Frau Sobotzik habe ich aber schmunzelnd
ausgemacht, dass an der Geschichte nichts dran ist." (im
Sommer 2000 auf seiner Homepage).
"Magaths
Training ist wie ein Zahnarzttermin. Man fürchtet sich vorher,
aber danach fühlt man sich besser."
(über die Trainingsmethoden von Felix Magath)
"Demnächst
werden wir wohl auf Alcatraz unser Trainingslager abhalten."
(weiter über Magaths Trainingsmethoden.)
"Dann lebe
ich in Oslo, spiele immer noch Fußball und bin so langsam wie
immer." (auf die Frage, was er mit 85 Jahren machen wird.)
"Ich habe
das erst für Kritik an meiner Person gesehen. Alle sagen
immer, dass ich langsam bin. Deshalb dachte ich, die Fans wollten mich
zum Rennen animieren." (zu einem Plakat mit der Aufschrift
"Fjørtoft darf nicht gehen")
"Das spricht
vielleicht für eine schlechte Vereinskarriere - aber das war
einer der Höhepunkte meiner Laufbahn." (auf die
Frage, was ihm der Siegtreffer beim FC Bayern bedeute).
"Bei den
ganzen verletzten Stürmern hatte der Trainer noch die Wahl
zwischen mir und dem Busfahrer. Aber der Busfahrer hatte seine
Fußballschuhe vergessen, deshalb durfte ich spielen."
(nach einem Eintracht-Spiel gegen den SC Freiburg)
"Heute habe
ich sicherlich so viel Unterstützung wie Leonid Breschnew
früher bei den Sowjet-Wahlen." (nach dem
Siegtreffer gegen Bayern München im Aktuellen Sportstudio)
"Dass ich
nichts kann und trotzdem ab und zu ein Tor schieße."
(über seine eigenen Fähigkeiten).
"Ich bin
Norweger, ich kann nur meinen eigenen Namen schreiben."
(bei einer Autogrammstunde, nach wiederholten Bitten um namentliche
Widmungen)
"Branco
tanzt und ich grätsche. Das ist der Unterschied zwischen
Kamerun und Norwegen." (nach einem Spiel gegen den SC
Freiburg).
"Noch zwei
Jahre in Frankfurt und ich kehre als der Mahatma Gandhi Norwegens heim."
(über die harte Saisonvorbereitung, bei der er sogar im Urlaub
noch abnahm.)
"Ich meine,
du holst norwegisches Wasser und wunderst Dich hinterher, dass es kein
italienischer Wein ist!" (auf die Vorwürfe vom
damaligen Eintracht-Trainer Fanz, er sei zu langsam und kein
Konterspieler).
“Weil,
der Trainer braucht jetzt Spieler mit harten Eiern.”
(auf die Frage, warum er beim nächsten Spiel aufgestellt
werden sollte)
"So schlimm war das gar nicht.
Wir hatten viel Spaß miteinander. Ich bin mit ihm in den Wald
gelaufen und rückwärts, ohne atmen zu
können, wieder rausgekommen. Wir haben viel gelacht,
wahrscheinlich, weil ich ein älterer Spieler war. Ich habe
Magaths Disziplin mit nach Lillestrøm genommen, kombiniert
mit Humor. Wir sollten alle viel mehr lachen. Gut, wir müssen
zwei Stunden laufen oder dreimal am Tag trainieren, aber wir sollten
Spaß dabei haben.“ (in einem
Spiegel-Interview 2006 über die Zeit mit Felix Magath als
Trainer)
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