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Stabæk IF - Der Weg zur
»Telenor Arena«
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Hier noch einmal die
Geschichte der Entstehung der Telenor Arena:
Schon
seit einiger Zeit gab es bei Stabæk Bestrebungen, ein neues
Stadion mit dem
Namen »Blue Dream Arena« zu
errichten. Die neue Arena soll 15.000
Plätze haben, davon ca. 1.500 Stehplätze für
die Stabæk-Supporter.
Der Traum ist eine Multifunktions-Arena, in der auch Konzerte und
sonstige
Veranstaltungen stattfinden können. Es soll das
schönste und
modernste Stadion Norwegens werden.
Verhandlungen mit der Wohnungsbaugesellschaft »Fornebu
Boligspar«
über eine Platzierung der neuen Stabæk-Arena auf dem
ehemaligen
Flughafen-Gelände Fornebu, wo ehemals der Hauptflughafen von
Oslo stand (der seit 1999 nach Gardermoen umgezogen ist) scheiterten
zunächst.
Seit dem Ende Oktober 2004 nimmt der Traum der neuen »Blue
Dream Arena«
endlich Konturen an:
29.10.2004: Nach drei Wochen voller
harter Verhandlungen unterzeichneten die
Wohnungsbaugesellschaft »Fornebu Boligspar« und die
Stabæk Fußball
GmbH einen Vertrag, der dem Fußballklub ein kostenloses
Grundstück auf dem alten
Flughafengelände in Fornebu sichert. Zusätzlich
bekommt Stabæk
noch 50 Mio. Kronen (ca. 6,1 Mio. Euro), um Gewerbebetriebe im Stadion
und um das Stadion
herum zu errichten. Die Bedingung ist, dass die Gemeinde
Bærum der
Wohnungsbaugesellschaft die Erlaubnis zu einer
vergrößerten Ausnutzung des
gesamten Areals gibt.
Die neue Arena soll insgesamt 230 Mio. Kronen (ca. 28 Mio. Euro)
kosten, und wird
privat finanziert werden. Der Baubeginn soll im Jahr 2006 sein, und die
ersten Spiele
dort werden voraussichtlich in der Saison 2007 stattfinden.
4.11.2004: Der Gemeinderat in
Bærum hat seine Zustimmung zu den Plänen
für die »Blue Dream Arena« gegeben.
Zweifelhaft ist lediglich,
ob die geplante Fertigstellung im Jahr 2007 erreicht werden kann.
5.11.2004:
Mit dem Segen der Politik
starteten Stabæk und die
Wohnungsbaugesellschaft »Fornebu Boligspar« die
Arbeit an der neuen Arena.
Die Fußball-Arena wird in einer Umgebung mit Wohnungen und
Gewerbegebiet liegen. Laut
dem Ausbauvertrag werden 684 Wohnungen in dieser Umgebung gebaut. Dies
ist in der Zeichnung
in hellblau markiert. Am Mittwoch bei der Sitzung des Gemeinderates gab
es
grünes Licht für 50 weitere Wohnungen, die die
Wohnungsbaugesellschaft
»Fornebu Boligspar« in der gesamten Umgebung bauen
darf. Einige von ihnen
können in der Nähe des Stadions liegen.
Dazu kommt noch der Bau von Gewerbebetrieben im Stadion und um das
Stadion herum. Das graue
Feld links neben dem Stadion ist für Parkplätze
reserviert, aber die Arena wird
auch eine große Anzahl der Parkplätze der
großen norwegischen
Telekommunikationsgesellschaft »Telenor« bei den
Spielen und bei Konzerten
mitbenutzen.
"Vieles ist immer noch unklar. Das hängt von den
regulierungsmäßigen
Einschätzungen der Gemeinde ab. Die Bauhöhe, die
Spielfeld-Trasse, Busspuren,
Licht, das Thema Lärm und die Luftverschmutzung - das muss
alles noch einbezogen
werden. Das ist eine von vielen Zeichnungen", sagte ein vorsichtiger
Kjell Hause von
der Fornebu Entwicklungsgesellschaft.
Das Stadion wird wahrscheinlich die neue Bahnstrecke in unmittelbarer
Nähe haben.
"Wir sprechen von maximal 100 Metern bis zur nächsten
Station", sagte
Stabæk-Geschäftsführer Schultz.
Stabæk und »Fornebu Boligspar« wollen
jetzt erst einmal eine
Führungsgruppe gründen, mit Beteiligung von beiden
Parteien. "Stabæk
wird ein Team mit Sachverständigen auf folgenden Gebieten
haben: Konzerte, Sport,
Catering, VIP, Informationstechnologie und Finanzierung. Zwei Drittel
dieser Gruppe stehen
bereits fest, und dann reden wir über richtige Experten",
versicherte
Schultz.
Aber eine Sache ist ganz sicher. Der Projektleiter wird von der Fornebu
Entwicklungsgesellschaft sein. Das war eine der Bedingungen in dem
Vertrag zwischen
»Fornebu Boligspar« und Stabæk.
22.07.2005: Baubeginn in einem Jahr
Der Baubeginn für die neue Fornebu Arena von Stabæk
ist für den
Spätsommer 2006 geplant. Das bedeutet, dass es einige Monate
später losgeht, als
Stabæk-Geschäftsführer Einar Schultz
gehofft hatte.
"Das Programm für die Konsequenz-Untersuchung im Zusammenhang
mit der Fornebu
Arena ist jetzt bei der Stadtverwaltung. Die ganze Planarbeit in
Verbindung mit der Fornebu
Arena wird im nächsten Sommer fertig sein. Deshalb rechne ich
damit, dass der Baubeginn
im August 2006 sein wird, und das Stadion in der Herbstsaison 2007
fertig stehen
wird", sagte Einar Schultz.
13.09.2005: Stabæk entscheidet
sich für Olympia-Zeichner
Kjell Beite ist der Mann, der die Fornebu Arena
zeichnen wird. Er hat vorher schon das
»Viking-Schiff«
in Hamar gezeichnet.
"Wir sind sehr zufrieden. Das ist die erste große
wirtschaftliche Verpflichtung, die wir bei der Fornebu
Arena eingehen. Wir arbeiten seit acht Jahren an
diesem Projekt. Ich glaube, dass wir in den nächsten
acht Monaten genauso viel Resourssen brauchen werden,
wie in den acht Jahren zuvor", sagte
Stabæk-Geschäftsführer
Einar Schultz.
Das Architektur-Büro »HRTB« hat einen
Vertrag mit Stabæk
abgeschlossen. Das Unternehmen hat unter anderem schon
die »Viking-Schiff«-Halle in Hamar für die
Olympischen
Winterspiele 1994 in Lillehammer gezeichnet.
"Wir haben den Vertrag mit den Architekten
unterzeichnet, die uns durch das Projekt bringen
sollen. Sie haben in einem Wettbewerb gegen eine
andere Gesellschaft ganz klar gewonnen", kommentierte
Schultz, ohne Namen zu nennen.
"Die HRTB-Architekten haben eine Präsentation gemacht,
wo sie gezeigt haben, dass sie ein kreatives und
fleißiges Architekten-Büro sind. Dazu haben sie
großen
Respekt vor den Wünschen der Auftraggeber und vor dessen
Zielen", sagte Schultz. "Das Unternehmen ist fleißig
und hat gute Kontakte zur Kommune und zum Ausbau in
Fornebu. Das ist wichtig für uns. Es ist auf dem
ganzen Weg eine große Herausforderung, wenn es um die
Fornebu-Problematik geht. Wenn wir uns für ein
ausländisches Unternehmen entschieden hätten,
wäre das
ein Risiko gewesen. Dieses ist ein Unternehmen, das
Bærum gut kennt", sagte er weiter.
Schultz betonte dabei aber, dass die detaillierte
Gestaltung noch nicht klar ist. "Die Skizze ist nicht
endgültig. Mit dem Äußeren wurde noch nicht
begonnen."
29.11.2005: Stadiontraum ist klar
So
wird Stabæks Traum-Arena in Fornebu aussehen. Am
heutigen Tag präsentierte Geschäftsführer
Einar
Schultz stolz die endgültigen Pläne. "Wir haben hart
daran gearbeitet, das klar zu bekommen. Mit diesen
Zeichnungen arbeiten wir bis zum endgültigen
Resultat", sagte Einar Schultz der norwegischen
Lokalzeitung »Budstikka«.
Stabæks Geschäftsführer machte keinen Hehl
daraus, wie
zufrieden er mit den Illustrationen ist. "Das ist sehr
erfreulich. Wir haben die ganze Zeit erklärt, dass wir
nicht viel Geld für das Äußere verwenden
wollen. Aber
ich finde, dass es wahnsinnig schön geworden ist.
Dieses Bild ist sehr spannend und ich finde absolut,
dass das Äußere gewahrt wurde", sagte Schultz weiter.
Im Erdgeschoss werden rund um die Arena
Gewerbebetriebe entstehen, die 1. Etage wird mit Glas
verkleidet, so dass es möglich ist, sowohl hinein- als
auch hinauszuschauen. Die neue Arena wird komplett
überdacht. In der 2. Etage gibt es die
VIP-Räumlichkeiten und Restaurants, in der 3. Etage
Konferenzräume und in der 4. Etage Räme für
das
Fernsehen und die anderen Medien.
"Bei Konzerten kann die Arena rund um das Jahr 22.000
bis 25.000 Zuschauer fassen. Bei Sportveranstaltungen
ist die Arena für 15.000 Zuschauer ausgelegt", sagte
Schultz, der erzählte, dass die Form des Stadions neu
ist. "Wir haben eine Weile mit einer Form wie ein
Flügel operiert. Die, die wir jetzt haben,
ist sehr spannend. Wir wurden unter anderem von der
neuen Allianz Arena in München inspiriert", sagte
Schultz.
Schultz und Co. arbeiten jetzt daran, dass die
Regulierungspläne schon früh im Januar behandelt
werden. "Wir sind voll im Plan, wenn es um die Arbeit
geht. Und wir hoffen, die Zulassung zum Baubeginn zu
bekommen. Die Kommune hat gesagt, dass das im Mai
passieren kann. Und da arbeiten wir dran", sagte
Schultz. Dadurch können die Arbeiten dann wohl im Juni
2006 beginnen.
Fakten:
- 15.000 Sitzplätze bei
Sportveranstaltungen
- 25.000 Plätze bei Konzerten
- komplette Überdachung und Kunstrasen
- VIP- und Konferenzräume
- umfassendes Bewirtungskonzept
- bahnbrechende Technologie
- ausreichend Parkplätze
- eigene Bahnstation
- ganzjährige Nutzung
- 25 bis 30 Heimspiele Stabæk IF pro
Jahr
- evtl. Länderspiele der norwegischen
Nationalmannschaft
- 4 bis 6 Konzerte pro Jahr
- 4 bis 5 große Sportveranstaltungen
pro Jahr
- Messen
- Regulierungsplan, Finanzierungsrahmen: Januar
2006
- Baustart: Juni 2006
21.12.2005: NCC baut Fornebu Arena
Stabæk hat einen Vertrag mit dem Bauunternehmen
»NCC Construction AG« zum
Bau der Fornebu Aren abgeschlossen. Der Preis beträgt 300
Millionen Kronen (ca. 38
Millionen Euro). "Wir sind mit dem Vertrag mit NCC sehr zufrieden. Sie
haben gerade das
Bislett Stadion gebaut, und auch wenn es eine ganz andere Arena ist,
haben sie gezeigt, dass
sie in diesem Bereich viel Kompetenz haben", sagte Stabæks
Geschäftsführer Einar Schultz der Zeitung
»Budstikka«.
"Wir sind außergewöhnlich stolz darauf, dass NCC
wieder ausgewählt
wurde, ein neues Stadion in Norwegen zu bauen. Wir sind gerade bei der
neuen
Fußball-Anlage in Fredrikstad, und im Sommer geht es in
Fornebu los", sagten die
Regional-Direktoren Tommy Helgerud und Petter Moe von NCC in einer
Pressemeldung.
Die Bauarbeiten sollen am 15. Juni 2006 beginnen. Die offizielle
Eröffnung der Arena
ist für Sonntag, den 9. September 2007 veranschlagt. Dieser
Plan setzt eine Genehmigung
des Regulierungsplanes im Frühjahr 2006 voraus. Dieser wird
der Gemeinde Bærum im
Januar 2006 zugesandt.
"Einer großer Teil der Projektorganisation vom Bislett
Stadion wird direkt zur
Arbeit mit der Fornebu Arena übergehen. Wir haben uns jetzt
positioniert, den harten
Zeitplan zu schaffen und das Ziel, die Fornebu Arena bis zum Herbst
2007 zu
realisieren", sagte Einar Schultz.
24.04.2006: Fornebu Arena genehmigt
Am vergangenen Donnerstag wurde das Stadionprojekt »Fornebu
Arena« von der Politik
in Bærum genehmigt. Stabæks
Geschäftsführer will Rosenborg Trondheim
als Gegner zum Eröffnungsspiel am 7. September 2007 einladen.
"Das ist sehr
erfreulich für uns, dass die Pläne genehmigt wurden.
Im Moment bin ich
erleichtert", sagte Schultz der Zeitung »Budstikka«.
27.12.2006: Baustart steht endlich fest
Nach vielen Verzögerungen steht der Baubeginn der Fornebu
Arena endlich fest.
Eigentlich war der Juni 2006 als Baustart geplant, mit dem
Eröffnungsspiel gegen
Rosenborg am 7. September 2007. Baustart wird jetzt im März
2007 sein. Die neu
gegründete »Fornebu Arena AG« unterschrieb
noch vor Weihnachten einen Vertrag
mit der Baugesellschaft NCC über die Durchführung des
Bauprojektes
für 550 Millionen Kronen (ca. 69 Millionen Euro).
"Das war das beste Weihnachtsgeschenk, das wir bekommen konnten", sagte
Stabæks Geschäftsführer Einar Schultz der
Zeitung »Budstikka«.
In dem Vertrag mit NCC steht festgeschrieben, dass ab dem 1. Februar
2007 das alte Hangar,
auf dem die Arena stehen soll, abgerissen wird. Im März
beginnt NCC dann mit dem Bau
des Stadions, das komplett überdacht sein wird und 15.000
Plätze bei
Fußballspielen und 25.000 Plätze bei Konzerten haben
wird.
NCC hat unter anderem auch das neue Bislett Stadion in Oslo gebaut.
"Unsere Stärke
ist, dass wir viele der gleichen Leute einsetzen, die auch beim
Bislett-Bau dabei waren.
Wenn alles nach Plan läuft, startet der Bau in Fornebu im
März 2007. Der
Sport-Teil der Anlage wird im Herbst 2008 eröffnet", sagte
Tommy Helgerud, der
Regionaldirektor von NCC zu »Budstikka«.
05.09.2007: Grundstein
für Fornebu Arena
Der heutige Tag war ein wichtiger Tag in der Vereinsgeschichte
für
Stabæk, denn heute wurde der Grundstein für die neue
Fornebu
Arena gelegt. „Das ist großartig. Jetzt haben wir
endlich
einen Beweis, der alle Unsicherheit wegnimmt. Jetzt gilt es nur noch zu
bauen“, sagte Einar Schultz, der
Geschäftsführer der
Fornebu Arena AG.
Nachdem Repräsentanten von mehr als 20 Klubs ihre Trikots in
den
Grundstein gelegt hatten, sorgten Schultz und Bærums
Bürgermeister Odd Reinsfelt dafür, dass der
Grundstein an die
richtige Stelle kam. „Diese Anlage ist nicht nur ein Geschenk
für Fornebu. Es ist ein Geschenk für die gesamte
Hauptstadtregion“, sagte Bürgermeister Reinsfelt.
24.06.2008:
Telenor
sponsert Fornebu Arena
Die neue Arena von Stabæk
bekommt - wie so viele andere neue Stadien auch - einen
Sponsornamen. Das norwegische Telekommunikationsunternehmen "Telenor",
mit 74,5 Millionen Kunden einer der größten
Mobilfunkanbieter weltweit, zahlt dafür ca. 115 Millionen
Kronen
(ca. 14,2 Millionen Euro) für 11 Jahre Vertragslaufzeit.
Fertig
sein soll die neue Arena jetzt zum Start der nächsten Saison
im
April 2009 und bei Fußballspielen 15.000 Zuschauern
Platz
bieten; und das bei geschlossenem Dach und Kunstrasen. Nach dem
Phantasienamen "Blue Dream Arena" zu Beginn der Planung und dem
Projektnamen "Fornebu Arena" hat die Heimstätte Stabæks also
jetzt ihren endgültigen Namen erhalten.
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