Jesper Jansson hatte Stabæk 1999 nach zweieinhalb Jahren wieder verlassen, aber den besonderen Klub aus Norwegen nie vergessen. Im März diesen Jahres kehrte er zum Zweitligisten Stabæk mit einem Traum zurück: Der Mannschaft bei der Rückkehr in die 1.Liga zu helfen. "Ich hatte noch ein Jahr Vertrag mit Helsingborg, als ich von Stabæk kontaktiert wurde. Ich bekam ein Angebot, dem ich nicht widerstehen konnte", sagte ein strahlend glücklicher Jansson bei der Aufstiegsfeier am Sonntag Abend im Supporter-Pub »Onkel Blaa«. Bereits drei Spiele vor Saisonende machte Stabæk den direkten Wiederaufstieg in Norwegens Eliteliga perfekt. Eine wichtige Rolle bei Stabæks Erfolg hat dabei Jesper Jansson gespielt, nicht nur als Spielgestalter im Mittelfeld "Meine Rolle ist es, Spieler zu sein und gleichzeitig zu helfen, Strategien für den Klub zu entwickeln, unter anderem in der Frage, wie wir erfolgreicher werden", sagte Jesper Jansson. Der Schwede wird im kommenden Jahr 35 Jahre alt, aber er denkt noch lange nicht ans Aufhören. "Ich war unter anderem dabei, als Stabæk 1998 Norwegischer Pokalsieger geworden ist. Das war großartig. Das Umfeld hier bei diesem Klub ist unglaublich besonders und sympathisch. Die Menschen sind fantastisch, und ich freue mich darauf, in der nächsten Saison für Stabæk in der Eliteserie zu spielen", sagte Jesper Jansson. Als das Spiel am vergangenen Sonntag zu Ende war, die Fotografen auf das Spielfeld stürmten und Team und Fans zusammen feierten, rannte Jansson direkt zur Tribüne, um seinen kleinen Sohn zum Feiern abzuholen. "Kevin ist verrückt nach Fußball. Klar, dass er beim Feiern dabei sein muss", strahlte Jansson. |