7. Juli 2005

Hartes Willkommen für Joakim Persson


Joakim Persson war nach seiner ersten Trainingseinheit bei Stabæk müde, denn er hatte seit sechs Wochen nicht mehr trainiert. Trotzdem geht er davon aus, dass er nach ein paar Trainingseinheiten bereit für sein erstes Pflichtspiel ist. "Ich werde sehen, ob ich diesen Tag überleben werde", lächelte Persson nach seinem ersten Stabæk-Training.

Seit dem Ende der Bundesliga-Saison mit Hansa Rostock sind sechs Wochen vergangen, und in der Zwischenzeit hat er sich nur durch Joggen fit gehalten. "Ich brauche etwas Zeit, um wieder in Spielform zu kommen. Das ist ganz normal, wenn das sechs Wochen her ist. Aber ich bin nach diesem Training total fertig. Die Pumpe schlägt so, dass ich es, nach ein paar Läufen, im ganzen Brustkorb spüre", sagte Joakim Persson.

Durch seine Erfahrung, die er in Deutschland, Dänemark, Schweden und Italien gesammelt hat, kann Persson den Fußball, der bei Stabæk gespielt wird, gut vergleichen. "Es ist ein sehr hohes Tempo hier, das erinnert mich am meisten an den englischen Fußball. Hier ist die ganze Zeit ein hohes Tempo. In Dänemark und in Deutschland geht es langsamer, und dann passiert eine Weile lang nichts", beschrieb Persson.

Nach seinem ersten Training bei Stabæk ist er mit der Qualität zufrieden. "Die Spieler hier haben eine gute Qualität, aber das wusste ich ja, nachdem das Spiel gegen Skeid gesehen habe", sagte Persson weiter.

Jetzt stehen erst einmal ein paar Reisen für ihn auf dem Programm, um rund um seinen Wechsel alles in Ordnung zu bringen. "Ich muss noch mal nach Deutschland reisen und meine Papiere regeln, und dann muss ich mir eine Wohnung suchen", sagte Persson.

Bei zwei Kindern ist das Kriterium für die Hauswahl schon klar. "Wir brauchen einen kleinen Garten, so dass wir Platz für ein kleines Tor haben", lächelte Joakim Persson.