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![]() ... vor dem Spiel am Schwedenplatz ![]() ... vor dem Spiel am Schwedenplatz ![]() Ernst-Happel-Stadion (früher Praterstadion) außen ![]() Ernst-Happel-Stadion außen ![]() Ernst-Happel-Stadion außen ![]() Gedenktafel für Ernst Happel (den Namensträger des Stadions) ![]() Ernst-Happel-Stadion innen ![]() deutsche Gästeblöcke ![]() Österreicher ![]() Österreicher ![]() Teams bei den Nationalhymnen ![]() Jubel nach dem 0:1 durch Gomez kurz vor der Pause ![]() Endstand auf Videowand ![]() Jubel der deutschen Fans nach Schlusspfiff ![]() Spieler bedanken sich ![]() Österreich vs. Deutschland, ein besonderes Duell Diese Tour begann am Himmelfahrtstag mit der Fahrt per Pkw bis nach Passau, wo man in der sehr ansehnlichen Altstadt nächtigte, bevor man am Freitag die letzten 280 km bis nach Wien zurücklegte, wo am Abend das Qualifikationsspiel, das der Grund für diesen Ausflug war, stattfinden sollte. Am Sonntag nach dem Spiel spulte man die kompletten 950 km ab, um am späten Abend wieder zurück in Bochum zu sein. Diese Rückfahrt werde ich sicher nicht so schnell vergessen, denn es wurde einiges geboten. In einer Art "Gewitter-Hopping" fuhr man von einem Gewitter zum nächsten, und das wunderschön untermalt von 11-stündigem Dauerregen. Ich habe sie zwar nicht gezählt, aber ich habe in meinem Leben zuvor noch nie so viele Blitze auf einmal an einem einzigen Tag gesehen. In letzter Sekunde gelang dem deutschen Team doch noch der Sieg gegen den an diesem Abend über sich hinaus wachsenden Nachbarn, der für das DFB-Team einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Qualifikation für die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine bedeutet. Durch das gleichzeitige 1:1 der Türkei in Belgien ist der Vorsprung auf den größten Konkurrenten mittlerweile auf acht Punkte angewachsen, nach sechs von zehn Spielen. Sechs Siege in sechs Spielen sorgen aus deutscher Sicht für einen beruhigenden Vorsprung auf die Konkurrenz aus Belgien und der Türkei. Zwei späte Tore sicherten den Gästen an diesem Abend im Ernst-Happel-Stadion in Wien den glücklichen Sieg gegen Österreich. Kurz vor der Pause hatte Gomez das deutsche Team mit 1:0 in Führung gebracht, kurz nach der Pause waren die Österreicher durch ein Eigentor von Friedrich zum Ausgleich gekommen und waren am Ende sogar dem Siegtor näher als das deutsche Team. Als man sich schon auf einen glücklichen, aber wichtigen Punkt eingerichtet hatte, schlug wiederum Gomez in der 90. Minute per Kopf zu und erzielte das 2:1-Siegtor. Die ca. 45.000 österreichischen Fans unter den 50.000 Zuschauern sorgten für eine grandiose Stimmung und peitschten ihr Team 90 Minuten nach vorne, voller Motivation und Euphorie den großen Nachbarn aus Deutschland endlich einmal schlagen oder wenigstens ärgern zu können. Immer wieder schallte das typische "Immer wieder Österreich" durch das Stadion und auch beim obligatorischen "Wer nicht hüpft, der ist ein Piefke" war der Mitmachfaktor sehr hoch. Aber am Ende feierten wie immer nur die deutschen Anhänger, während die Heimfans enttäuscht und ruhig nach Hause gingen. Das Wichtigste für mich war, den überraschenden und nicht mehr für möglich gehaltenen Torpogo in der 90. Minute verletzungsfrei überstanden zu haben. Dreckige, unverdiente Auswärtssiege mit dem Siegtor in der 90. Minute sind irgendwie die schönsten Siege. Damit ist die letzte Niederlage Deutschlands gegen Österreich jetzt fast 25 Jahre her. Am 29. Oktober 1986 hatte Österreich, ebenfalls im Ernst-Happel-Stadion, den frischgebackenen Vize-Weltmeister Deutschland mit 4:1 durch je zwei Tore von Toni Polster und Reinhard Kienast besiegt. Rudi Völler hatte das zwischenzeitliche 1:1 erzielt. 2008 bei der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz traf man zuletzt aufeinander und Deutschland bezwang dabei Österreich in der Gruppenphase, auch im gleichen Stadion, durch ein Ballack-Tor mit 1:0. |
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