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VfL Bochum 1848
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1
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4
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FC Ingolstadt 2004
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2.Bundesliga 10/11
- Samstag, 20.November 2010, 13.00 Uhr
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VfL
Bochum - FC Ingolstadt (1:2) 1:4
Spielort: Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer: 9.609
VfL: Luthe - Concha, Maltritz, Mavraj
(58.Fabian),
Kopplin - Vogt, Johansson - Freier, Federico (46.Grote) - Saglik, Jong
FCI: Kirschstein - Pisot, Matip,
Bambara, Fink - Metzelder, Karl - Buchner, Gerber (67.Wohlfarth) -
Mo.Hartmann (74.Futacs), Leitl (83.Dedola)
Tore:
0:1 Gerber (2., Kopfball, Vorarbeit Buchner),
0:2 Leitl (9., Linksschuss, Kirschstein),
1:2 Jong (22., Linksschuss, Saglik),
1:3 Leitl (56., Linksschuss, Kirschstein),
1:4 Leitl (66., Rechtsschuss, Buchner)
Schiedsrichter:
Thorsten Schriever (Dorum)
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Chong
Tese |

Ostkurve |

Ostkurve |

Bochumer |

Ostkurve |

Ostkurve |

Ostkurve
+ Block A |

Block
A |

Für mehr Heiterkeit! |

Einlauf
Teams |

Einlauf
Teams |

Gästeblock |

Bochumer |

Freistoß
1.Halbzeit |

Christoph
Dabrowski |

Videowand |

Frustbewältigung |

ausgelassener Jubel(?) |
Seit 27 Jahren besuche ich nun die Spiele des VfL Bochum und schon oft
glaubte ich, den negativen Höhepunkt erlebt zu haben.
Aber als VfL-Bochum-Anhänger lernt man mit der Zeit auch
demütig zu sein, weil es immer noch schlimmer kommen könnte
und dann auch letztendlich wirklich so kommt. Als selbsternannter
Aufstiegsaspirant traf man am heutigen 13. Spieltag im heimischen
Ruhrstadion auf den abgeschlagenen Tabellenletzten, den FC Ingolstadt,
der vor diesem Spiel mit bislang nur einem Saisonsieg und insgesamt
vier Punkten wie ein sicherer Absteiger aussah, auch wenn man die
meisten Spiele nur knapp und zum Teil äußerst
unglücklich verlor.
Zwar fehlten mit den suspendierten Aydin, Dedic, Maric und Yahia sowie
dem gelbgesperrten Kapitän Dabrowski einige wichtige Spieler, aber
wer geglaubt hatte, ein hochmotiviertes VfL-Team zu sehen, das mit
einem überzeugenden Heimsieg gegen eine der vielleicht
schlechtesten Mannschaften der Liga wieder den Anschluss nach oben
finden will, der wurde gleich nach wenigen Minuten eines Besseren
belehrt. Nach gespielten zehn Minuten stand es bereits 2:0 für den
Tabellenletzten, nach zwei schlimmen Abwehrpatzern von Kopplin (2.) und
Mavraj (9.), die wieder einmal mehr an Slapstick als an professionelles
Defensivverhalten erinnerten. Der kurzzeitigen Schockstarre
folgte eine Drangphase der Gastgeber, die prompt zum Anschlusstor
von Chong Tese nach 22 Minuten führte.
Kurz nach der Pause gab es erneut eine kultige Slapstick-Einlage von
Mavraj und Maltritz. Das 3:1 von Leitl war fast eine Kopie des
zweiten Tores der Ingolstädter. Dabei stolperte, wiederum nach
einem weiten Abschlag von FCI-Keeper
Kirschstein, die Defensive des VfL und wiederum stand Leitl
völlig frei vor Luthe und schob clever ein. Eigentlich fehlte bei
den Defensivaktionen der Gastgeber teilweise nur die
"Benny-Hill-Musik", um das Ganze noch besser zu
untermalen. Nach dem 1:3 gab es kein Aufbäumen oder Dagegenhalten
der Gastgeber, sondern die Gäste durften jetzt sogar wie im
Training kombinieren (auch im Strafraum der Gastgeber), kamen aber
nur noch zu einem weiteren Tor, dem dritten an diesem Tag von
Kapitän Stefan Leitl, der sicherlich der Mann des Tages war.
Das heutige Spiel gegen den FC Ingolstadt war das allererste Duell der
beiden Klubs. Entstanden ist der FC Ingolstadt im Jahre 2004,
durch die Ausgliederung der Fußballabteilungen der Vereine MTV
Ingolstadt und ESV Ingolstadt. Beide Vorgängervereine, sowohl der
MTV (1978-1980) als auch der ESV (1979-1981), spielten schon einmal in
der 2. Bundesliga, und nachdem beide in der Bedeutungslosigkeit
verschwunden waren, gründete man 2004 einen gemeinsamen
Ingolstädter Fußballklub, um mit der Hilfe des
ortsansässigen Autobauers, der dem Klub sogar ein schickes, neues
Stadion baute, an alte Erfolge anzuknüpfen und irgendwann an die
Tür zur 1.Bundesliga zu klopfen. Das gelang relativ schnell, denn
bereits 2006 stieg man in die drittklassige Regionalliga Süd und
2008 erstmals wieder in die 2.Bundesliga auf, um aber nach nur einem
Jahr wieder in die 3.Liga abzusteigen. In der Saison 09/10 gelang der
3.Platz in der 3.Liga und durch zwei Siege in der Relegation gegen
Hansa Rostock (1:0 H, 2:0 A) gelang der direkte Wiederaufstieg in die
2.Bundesliga.
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