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2.Bundesliga 10/11 - Sonntag, 12.September 2010, 13.30 Uhr
VfL Bochum - FC Augsburg (0:2) 0:2

Spielort: Ruhrstadion, Bochum
Zuschauer: 14.723
VfL: Heerwagen - Kopplin, Maltritz, Yahia, Grote - Mavraj - Prokoph (46.Jong), Freier - Federico, Toski (60.Dedic) - Saglik
FCA: Jentzsch - Verhaegh, Möhrle, Sankoh, Bellinghausen - Kwakman, Brinkmann - Baier (87.Bertram), de Jong (55.Traoré) - Oehrl - Thurk (77.Rafael)
Tore:
0:1 Thurk (12., Kopfball, Vorarbeit de Jong),
0:2 de Jong (41., Kopfball, Vorarbeit Heerwagen)
Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)



neuer Block N1

Ostkurve vor Anpfiff

entschlossene VfLer(?)

Greiber + Luhukay

Bochumer Ostkurve

Bochumer Ostkurve

Bochumer Ostkurve

Bochumer Ostkurve

Gästeblock

Einlauf Teams

Einlauf Teams

VfL-Team (?)

Augsburger

Ecke vor Gästeblock

Augsburger

Augsburger

Ruhrstadion außen

Baustelle Ruhrstadion

Baustelle Ruhrstadion

Baustelle Ruhrstadion

Baustelle Ruhrstadion

Wie heißt es so schön: "...und aus der Dunkelheit eine Stimme sprach zu mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen! Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer." Immer wenn man denkt, es könnte nicht mehr schlechter werden, setzt der VfL noch einen drauf. Das scheint ein nicht änderbares Gesetz beim VfL Bochum zu sein.

Zum allerersten Mal in der Bundesliga gab es an diesem Tag das Duell VfL Bochum gegen den FC Augsburg. Nur etwas mehr als 14.000 Zuschauer verfolgten am 3. Spieltag das angebliche Spitzenspiel der 2.Bundesliga. Wie eine Spitzenmannschaft spielten allerdings nur die Gäste, die viel ballsicherer wirkten, defensiv absolut sicher standen, clever die Bochumer Schwächen in der Defensive ausnutzten und so hochverdient alle drei Punkte mit nach Bayerisch-Schwaben nahmen. Zum dritten Mal in vier Pflichtspielen in dieser Saison gab es ein personell und taktisch völlig neuformiertes VfL-Team, das aber trotzdem wieder offensiv orientierungs- und konzeptlos und defensiv unsicher bis ängstlich spielte und es den Gästen an diesem Tag viel zu leicht machte. Vieles bei den Gastgebern an diesem Tag erinnerte jedenfalls mehr an Slapstick als an Aufstiegskampf.

Zwei schwere Abwehrpatzer entschieden diese Partie letztendlich schon vor der Pause. Wie mittlerweile schon seit Jahren bekannt, reicht es ja für die Gegner des VfL aus, den Ball einfach halbhoch in den Strafraum zu schlagen, um die Defensive des VfL in arge Bedrängnis zu bringen. Genauso war es dann in der 12. Minute, als nach einem Freistoß von de Jong gleich vier Augsburger ungedeckt im Strafraum standen und Thurk völlig unbedrängt zum 0:1 einköpfen konnte. In der 41. Minute gab es dann den negativen Höhepunkt des Tages, als Heerwagen eine hohe Flanke durch die Finger gleiten ließ und der direkt hinter ihm stehende de Jong wiederum völlig unbedrängt zum 0:2 einköpfen konnte.