|
|
|
VfL Bochum II
|
5
|
:
|
6
|
SC Westfalia Herne
|
|
|
:
|
|
|
Westfalenpokal 05/06 -
Samstag, 25.Februar 2006, 14.00 Uhr
|
VfL
Bochum II - SC Westfalia Herne (1:1)
2:2 n.V. 5:6 n.E.
Spielort: Leichtathletikplatz, Bochum
Zuschauer: 544
VfL: Keser - Könemann, Thamm,
Barg, Klinger - Gordon, Zajas,
Ucar (119. Westerhoff), Hille (60. Gül) -
Güclü (60. Türkeri),
Joachim
SCW: Bautz - Neumann, Seidel, Wienroth -
Sürgit, Tahiri (113. Yeboah), Barton,
Makarchuk (104. Degenhard), Köse - Erzen, El-Nounou
Tore: 0:1 Erzen (19.), 1:1
Güclü (26./E), 2:1 Gül (111.),
2:2 El-Nounou (117.)
Elfmeterschießen: 2:3 Yeboah,
3:3 Klinger,
3:4 Köse, 4:4 Türkeri, 4:5 Neumann,
Joachim verschießt (gehalten),
Erzen verschießt (gehalten),
5:5 Westerhoff, 5:6 El-Nounou,
Gordon verschießt (daneben) |

Herner
Anhänger |

Einlauf
Teams |

Einlauf
Teams |

Elfmeter
Bochum (1:1) |

Herner
Jubel |

Herner
Jubel |

Herner
Jubel |

Herner
Jubel |

Herner
Jubel |
In einem
hochdramatischen Duell gewann Westfalia
Herne, bei gefühlter Temperatur von -20 Grad, das
Viertelfinale des Westfalenpokals
bei der II. Mannschaft des VfL im Elfmeterschießen. Damit
steht Herne mit einem Bein
in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals, denn im Halbfinale steht jetzt ein
Heimspiel gegen
einen Verbandsligisten an.
Nach 90 Minuten und zwei völlig verschiedenen Halbzeiten hatte
es 1:1 gestanden.
In den ersten 30 Minuten beherrschte Herne das Spiel genauso wie ihre
Fans das
stimmungsmäßige Geschehen außerhalb des
Platzes und ging in der 19.
Minute verdient in Führung. Plötzlich in der 26.
Minute gab es wie aus dem
Nichts einen Elfmeter für den VfL, nach einem Foul an Hille,
den Güclü zum
zu dem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich nutzte. So ging es
dann auch in die Pause. In
der zweiten Halbzeit dominierte der VfL dann das Spiel, aber verpasste
es, ein Tor zu
schießen.
Die erste Hälfte der Verlängerung
plätscherte ohne große
Höhepunkte dahin, während die zweite Hälfte
der Verlängerung dann
äußerst spannend wurde. In der 111. Minute gelang
dem VfL durch ein Traumtor des
eingewechselten A-Jugendlichen Gül das 2:1. Es folgte ein Hin
und Her mit vielen
Torchancen auf beiden Seiten, das mit dem Ausgleichstor für
Herne drei Minuten vor
dem Schlusspfiff endete.
Im Elfmeterschießen trafen die ersten fünf
Schützen souverän. Dann
verschoss beim Stand von 2:3 zunächst Bochums Neuzugang
Aurelien Joachim und
anschließend hielt Polat Keser den nächsten Elfmeter
der Herner. Nach einem
weiteren Treffer auf beiden Seiten setzte Daniel Gordon den
entscheidenden Elfmeter
daneben.
Damit dürfen die Herner weiter von einem lukrativen Los in der
1. Hauptrunde des
DFB-Pokals in der nächsten Saison träumen,
während für die II.
Mannschaft des VfL diese Träume vorerst ausgeträumt
sind. Im Halbfinale
empfängt Westfalia entweder den FC Bad Oeynhausen oder die SF
Oestrich-Iserlohn
am Schloss Strünkede, die beide eine Klasse tiefer in der
Verbandsliga spielen. |