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Sandefjord BK
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Stabæk IF
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Pokal-Viertelfinale
(NOR) - Sonntag, 15.August 2004, 18.00 Uhr
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Sandefjord BK - Stabæk IF (0:2) 3:4
Spielort: Storstadion, Sandefjord
Zuschauer: 3.035
SBK: Pettersen -
Rønning, Bjørntvedt, Augustsson, Bergman -
Fevang, Fredriksen, Sturød (80.Jacobsen) - Isaksen, Thorsen
(62.Wiig),
Johannessen (69.Ødegaard)
SIF: Knudsen - I.A.Olsen
(39.Skjønsberg), Kjølø, Muri,
Holter - Ohr (79.Hauger), Andresen, Stenersen, Stenvoll - Wowoah,
Markegård (69.Finstad)
Tore:
0:1 Ohr (10.), 0:2 Stenvoll (19.), 0:3 Ohr (52.),
0:4 Wowoah (67.), 1:4 Ødegaard (76.), 2:4 Isaksen (79.),
3:4 Ødegaard (86.)
Schiedsrichter: Per Ivar Staberg
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Stehplätze
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Auch
Stabæk steht im Halbfinale des norwegischen
Pokals nach dem 4:3-Erfolg beim Zweitligisten Sandefjord. Es war ein
verrücktes
Spiel, denn die Gäste hatten nach 67 Minuten bereits mit 4:0
in Führung
gelegen und wurden danach für ihre lässige und
unaufmerksame Spielweise fast
noch bestraft. Vorher zeigte Stabæk aber brillanten und
eiskalten
Konterfußball.
Bester Spieler auf dem Platz war diesmal Stian Ohr, der zwei Tore
selbst schoss und dazu
noch eines vorbereitete. Das schönste Tor war das 0:3 sieben
Minuten nach der Pause,
als er nach einem Sprint über 80 Meter mit dem Ball den Ball
genau in den Winkel
schoss. "Die anderen hätten mich wohl getötet, wenn
ich den Ball nicht
versenkt hätte", sagte er nach dem Spiel in Anspielung darauf,
dass drei
Mitspieler ebenfalls mitgelaufen waren und frei standen.
Für Stian Ohr ist es hoffentlich das Ende einer schweren Zeit,
die er zuletzt hinter
sich hatte. Zu Beginn der Saison war er total außer Form,
danach hatter mit
Verletzungen zu kämpfen. "Das war eine schwere Zeit, und
deshalb sind Tage wie
diese besonders schön. Ich weiß, dass ich in Form
bin und dann laufen die Dinge
fast wie von selbst", sagte Stian Ohr nach dem Spiel der norwegischen
Tageszeitung
Aftenposten.
Nach dem Spiel wurde trotzdem in der Kabine kräftig der Einzug
ins Halbfinale
gefeiert, wo man jetzt zu Hause auf Brann Bergen trifft.
Das Storstadion in Sandefjord ist eines der besseren in der zweiten
Liga in Norwegen.
Es besteht aus zwei Stehplatz-Tribünen und der
Haupttribüne, ausgestattet mit
Sitzplätzen. Die Anhänger der Gastgeber, die sich
Blåhvalane
("Die Blauwale") nennen, stehen gegenüber der
Haupttribüne und
die Gäste auf der Stehplatz-Tribüne hinter dem einen
Tor.
Stimmungsmäßig waren die Gäste ebenfalls
den Gastgebern überlegen,
was auch an dem Spielverlauf gelegen haben könnte. Erst als
die Gastgeber nach
dem 3:4 noch einmal Morgenluft witterten, wurden sie von den Zuschauern
wieder
lautstark unterstützt, wodurch die letzten Minuten noch einmal
sehr hektisch
wurden. Am Ende stand dann aber doch der verdiente Sieg des
Erstligisten.
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