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Wunderbarer Fußball-Abend (jüd) Wunderbare Kulisse für die Berner Wunder-Fußballer: Rund 5000 Zuschauer verfolgten Montagabend in Weitmar den 3:2-Erfolg der rewirpower-Traditionsmannschaft gegen die Kicker aus dem Kino-Knüller »Das Wunder von Bern«. Staus auf den Zufahrtswegen, lange Schlangen vor den Stadionkassen. Von diesem gewaltigen Andrang waren selbst die Organisatoren des Fußball-Events, die Stadtwerke Bochum und der SV BW Weitmar 09, angenehm überrascht. Lange vor dem Anpfiff waren bereits die extra gedruckten Eintrittskarten vergriffen, und als die Partie mit einer Viertelstunde Verspätung begann, hatten immer noch nicht alle Besucher ihren Platz auf der Sportanlage gefunden. Als Magnet - vor allen Dingen beim jüngeren Publikum - erwies sich unter anderen Star-Search-Halbfinalist Michael Wurst, der bei den Autogrammsammlern den Top-Platz belegte. Die VfL-Kicker dominierten erwartungsgemäß die Begegnung und Olaf Dressel eröffnete mit einem Kopfball an die Querlatte die Serie der guten Möglichkeiten. Den ersten Treffer markierte Stefan Kuntz mit einem aus 20 Metern verwandelten Freistoß (24.). Nach gut einer halben Stunde war dann Michael Rzehaczek mit einem Distanzschuss erfolgreich. Bei überraschend hohen Temperaturen wechselten die Teams durch und ließen damit dem jeweils kompletten Kader Spielanteile zukommen. Kurz nach Anpfiff zum zweiten Durchgang prüfte »Ungar« Michael Wurst Torhüter Ralf »Katze« Zumdick, der mit geschmeidigem Reflex den Anschlusstreffer verhinderte. Die Torraumszenen wurden danach seltener, so mancher Aktuer hatte den hohen Temperaturen Tribut zu zollen. Spektakulär war in der Folge ein weiterer Lattentreffer von Michael Rzehaczek, der damit die Akteure nochmals aufrüttelte. Nach einem schönen Doppelpass mit dem ins Feld gewechselten Ralf Zumdick markierte Frank Benatelli das 3:0 (77.), ehe Michael Wurst fünf Minuten später für die Film-Fußballer erfolgreich war und Martin Limberg auch noch der Anschluss gelang. Zum Spieler des Tages wählte eine kompetente Jury, die Bochumer Medienvertreter bildeten, nicht einen der Torschützen, sondern VfL-Legende »Ata« Lameck. Stadtwerke-Pressesprecher Thomas Schönberg zeigte sich von dem Fußball-Event begeistert: "Diese Kulisse ist unglaublich, das verlangt förmlich nach einer Wiederholung." Zwei dieser Spiele mit Event-Charakter möchten die Stadtwerke pro Jahr in der Stadt austragen. Eins davon läuft inzwischen schon traditionell an der Feenstraße in Riemke und für das zweite scheint nun mit der Roomersheide ein idealer Standort gefunden zu sein. Gewinner neben alle Beteiligten sind die Fritz-Walter-Stiftung und das Jugend-Fanprojekt der Stadt Bochum, zu deren Gunsten das Spiel ausgetragen wurde und die jeweils 5.000 Euro erhalten werden. (www.westline.de vom 17.05.2004) |
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